Neues retardiertes Hydromorphon einmal täglich

MÜNCHEN (hae). Ein retardiertes Hydromorphon-Präparat mit neuer Galenik ist auf dem Markt. Es kombiniert die Vorteile des Schmerzpflasters, die gleichmäßigen Wirkspiegel, mit einfacher Einnahme und schneller Dosiseinstellung, den Vorteilen herkömmlicher Tabletten.

Veröffentlicht:

Mit einmal täglich einer Tablette des neuen Präparates Jurnista® werden 24 Stunden gleichbleibende Wirkspiegel erzielt. Das hat Professor Rüdiger Gröning von der Universität Münster bei einer Pressekonferenz in München berichtet.

Das neue Präparat "sieht auf den ersten Blick wie eine Tablette aus, ist aber in Wirklichkeit eine kleindimensionierte Schmerzmittelpumpe mit osmotischem Wirkprinzip", so Gröning bei der Veranstaltung des Unternehmens Janssen-Cilag. Das orale osmotische System (OROS®) ermögliche gleichmäßige Freigabe des Wirkstoffes.

Wegen der konstanten Plasmaspiegel wird erwartet, daß Durchbruchschmerzen und Schmerzspitzen seltener sind als bei kürzer wirkenden Opioid-Zubereitungen, ergänzte Privatdozent Dr. Rainer Sabatowski aus Köln. Für das neue retardierte Hydromorphon, das es in Dosierungen von 8, 16, 32 und 64 Milligramm gibt, belegen Studien, daß die Schmerzintensität geringer ist als bei herkömmlichen oralen Opioiden.

So ging auf einer zehnstufigen Schmerzskala nach der Umstellung von einem Opioid der WHO-Stufe III auf das neue Präparat der Wert um 0,5 bis 1 Punkt zurück. Das gilt bei Patienten mit Tumorschmerzen und mit Nicht-Tumorschmerzen.

Mehr zum Thema

Strukturelle Ursachen ausschließen!

Das sind die Red Flags bei Nackenschmerzen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: So sieht die optimale Therapie (derzeit) aus

Weltkrebstag 2026

Was es für die optimale Krebsversorgung auf dem Land braucht

Leopoldina

Adipositas-Epidemie: Diese Strategien braucht es jetzt

Lesetipps
Älterer Mann fasst sich an die linke Brust, Herzschmerzen

© iammotos / stock.adobe.com

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: So sieht die optimale Therapie (derzeit) aus

Vernetzte Menschen

© SMART.art / stock.adobe.com

Weltkrebstag 2026

Was es für die optimale Krebsversorgung auf dem Land braucht