Direkt zum Inhaltsbereich

FUNDSACHE

Optimisten leben länger

Veröffentlicht:

Wer optimistisch in die Zukunft blickt, hat ein geringeres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Das haben niederländische Forscher um Erik J. Giltay vom Institut für psychische Gesundheit in Delft jetzt in einer Kohortenstudie bestätigt ("Archives of Internal Medicine" 166, 2006, 431).

Giltay und seine Kollegen wählten für ihre Studie 545 Männer im Alter zwischen 64 und 84 Jahren aus, die keine kardiovaskuläre Vorerkrankungen, kein Krebs und in etwa ähnliche Risiken für Herzerkrankungen hatten. Von 1985 bis zum Jahr 2000 wurden die Probanden alle fünf Jahre nach ihren Einstellungen zum Leben befragt.

Zum Schluß stellte sich heraus, daß bei denjenigen, die am optimistischsten in die Zukunft blickten, die Rate an kardiovaskulären Todesfällen innerhalb der fünf Jahre nur halb so groß war wie bei denjenigen, die am wenigsten optimistisch waren.

Optimisten, so Giltay, gingen nicht nur besser mit eigenen Mißgeschicken um, sondern sie achteten auch besser auf sich. Das betreffe sowohl ihren Alltag als auch ihre Reaktion etwa auf eine eigene Krankheit. (Smi)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anpfiff fürs Herzrasen

Gefährlich emotional: Wenn Fußball aufs Herz geht

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Damit die Behandlung anschlägt

Intensivierung bei therapieresistenter Hypertonie: Wie vorgehen?

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Lesetipps