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Orthese führt gewünschte Armbewegung aus

BOSTON (ple/mut). US-Forscher haben eine elektrische Ellbogenstütze entwickelt, mit der man die Reha nach einem Schlaganfall unterstützen kann. In einer Studie mit acht Schlaganfall-Patienten ließ sich damit die Armfunktion verbessern.

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Die Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston haben das Gerät so konzipiert, dass es sich sowohl zum Reha-Training verwenden lässt, als auch Patienten hilft, im Alltag besser zurecht zu kommen. So kann die Orthese beim Aufstehen helfen oder dabei, Gegenstände mit beiden Händen zu tragen.

Das Gerät leitet elektrische Signale von der Muskulatur ab. Diese werden über Sensoren auf der Haut ermittelt und von dem Gerät verarbeitet. Schließlich wird ein Motor in Bewegung gesetzt, der die gewünschte Bewegung des Armes unterstützt. Wie stark das Gerät den Arm unterstützen soll, lässt sich individuell einstellen.

Die Armstütze wurde nun in einer Pilot-Untersuchung von Dr. Joel Stein vom MIT bei acht Schlaganfall-Patienten geprüft (Am J Phys Rehabil 86, April 2007). Trainiert wurde damit zwei bis drei Stunden pro Woche über insgesamt sechs bis neun Wochen.

Jede Trainingseinheit dauerte etwa eine Stunde, und je nach Fähigkeit mussten die Patienten einen Lichtschalter betätigen oder eine Kiste versetzen. Die motorische Funktion des Armes wurde dabei anhand des in der Schlaganfall-Reha verwendeten Fugl-Meyer-Tests bewertet. Bei allen acht Patienten ließ sich die Armfunktion durch das Training verbessern.

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