Allergien

Patienten gesucht für Studie zu Heuschnupfen

NEU-ISENBURG (eb). Die Universitätsklinik in Bonn nimmt noch Patienten mit Pollenallergie in eine Studie auf. Darin werden die kognitiven Leistungen bei Heuschnupfen-Patienten untersucht.

Veröffentlicht:

Die Untersuchung eines Patienten dauert etwa 45 Minuten, wie die Universität Bonn mitteilt. Sie besteht aus zwei Computerexperimenten und einer anschließenden Befragung der Studienteilnehmer mit Fragebögen. Alle Daten werden nach Angaben der Universität anonymisiert und vertraulich behandelt.

Die Studie besteht aus zwei Teilen: Für den ersten Teil werden Patienten gesucht, die gegen Frühblüher wie Hasel oder Erle allergisch sind, die also typischerweise im Februar oder März Beschwerden haben. Im zweiten Teil der Studie sollten Patienten untersucht werden, die auf Pollen der Birke, Ulme, Weide, Pappel, Ahorn, Eibe, Eiche, Esche oder Hainbuche allergisch reagieren. Die Untersuchung findet im Psychologischen Institut, Römerstraße 164, in Bonn statt. Leiter der Studie ist Dr. Frank Kaspers von der Abteilung Klinische und Angewandte Psychologie.

Kollegen, die Patienten mit einer der zuvor genannten Allergien anmelden möchten, werden gebeten, sich telefonisch oder auch per Mail für eine individuelle Terminabsprache zu melden.

Weitere Infos zu der Studie gibt es bei Falk Hummel, Tel.: 02 28 / 73 43 58, E-Mail: falkhummel@web.de

Mehr zum Thema

Allergenspezifische Immuntherapie

Neues orales Präparat bei Hausstaubmilbenallergie

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Brustschmerz: Ist es eine Angina pectoris?

© Andrej Michailow / stock.adobe.com

Fallbericht

Angina pectoris: Ist es eine „nicht obstruktive KHK“?

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit