Preis für Forschung zum Endothelin bei Sklerodermie

Veröffentlicht:

BERLIN (eb). Für ihr herausragendes Forschungsvorhaben zur Sklerodermie-Entstehung wurden Privatdozentin Gabriela Riemekasten und ihr Forschungsteam von der Charité Universitätsmedizin Berlin mit dem "Actelion Endothelin Research Awards (AERA)" ausgezeichnet. Der vom Unternehmen Actelion Pharmaceuticals LTD ausgelobte und mit 100 000 Schweizer Franken dotierte Preis zielt darauf, die Endothelinforschung zu fördern. Dass bei bestimmten Komplikationen der Sklerodermie-Erkrankung der körpereigene Stoff Endothelin pathophysiologisch bedeutsam ist, das ist seit längerem wissenschaftlich belegt. Riemekastens Arbeitsgruppe will die grundsätzliche Bedeutung des Endothelins bei der Sklerodermie-Erkrankung erforschen. Werde ihre Annahme bestätigt, könnten künftig Endothelin-Rezeptor-Antagonisten als Basistherapeutika bei systemischer Sklerose eingesetzt werden.

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Lesetipps
Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium

Die Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie war in einer aktuellen Studie die häufigste Pilzerkrankung bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen.

© Dr_Microbe / Stock.adobe.com

Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie

Pilzsepsis gibt es auch bei Rheuma