Preis für erfolgreiche Tabakprävention

HEIDELBERG (eb). Für herausragende Leistungen in der Vorbeugung des Tabakkonsums bei Kindern und Jugendlichen wird Dr. Martina Pötschke-Langer mit dem Meinhard-von-Pfaundler-Preis für Pädiatrische Prävention ausgezeichnet.

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Die Ärztin ist Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Noch vor 10 Jahren rauchten rund 28 Prozent der Kinder und Jugendlichen. Pötschke-Langer habe mit dazu beigetragen, dass dieser Anteil bis heute um mehr als die Hälfte auf 13 Prozent gesenkt werden konnte, so die Stiftung Kindergesundheit.

"Dr. Martina Pötschke-Langer bewirkte mit ihrer beharrlichen Kommunikation in der Öffentlichkeit und Politik, aber auch durch viele wissenschaftliche Publikationen, dass der Tabakkonsum von Kindern und Jugendlichen stetig zurückgeht und dass die soziale Akzeptanz des Rauchens kontinuierlich abnimmt", wird Professor Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit, in der Mitteilung zitiert.

Ihre verständliche Vermittlung der neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft an die Öffentlichkeit habe dazu beigetragen, dass das Passivrauchen in der Schwangerschaft und in der Kindheit als ernste Gesundheitsgefahr für Ungeborene und Kinder wahrgenommen werde.

Ihr Engagement für den Nichtraucherschutz habe dazu geführt, dass nicht nur die meisten Arbeitsplätze und gastronomischen Betriebe mittlerweile rauchfrei sind, sondern auch, dass Kinder zuhause weniger dem Passivrauchen ausgesetzt werden.

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