Direkt zum Inhaltsbereich

Prognose-Index für Brustkrebs mit Metastasen

Veröffentlicht:

KÖLN (ner). Weil es für Frauen mit metastasiertem Brustkrebs bislang keine kurative Therapieoption gibt, sind Instrumente zur Einschätzung der Prognose wünschenswert. Spanische Kollegen haben einen entsprechenden Vorschlag gemacht.

Mit Hilfe ihres Scores könnten Patientinnen mit gutem, intermediärem und schlechtem prognostischem Wert unterschieden werden, berichtete Professor Christian Jackisch aus Offenbach beim GynUpdate 2010 in Köln.

Retrospektiv waren bei 962 Frauen viele verschiedene Faktoren - angefangen vom Alter der Frauen über den Hormonrezeptorstatus, dem Grading, der Art der Metastasierung und anderem mehr - einer schrittweisen Regressionsanalyse unterzogen und für die Einzelfaktoren Koeffizienten errechnet worden.

Die Koeffizienten addierten sich schließlich zur Score-Summe. Als prognostisch gut erwies sich ein Score von unter 13 Punkten, als ungünstig ein Score von mehr als 15,6 Punkten.

Frauen mit niedrigen Score-Werten lebten im Median 3,7 Jahre, die mit den ungünstigen Score-Werten nur ein Jahr. Die Validität des Verfahrens müsse aber noch klinisch geprüft werden, hieß es. Bei ungünstiger Prognose könne man Patientinnen nebenwirkungsreiche Therapien ersparen und sich auf die Symptomkontrolle konzentrieren.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Prädisposition für Übergewicht

Erhöhte Sterblichkeit bei Brustkrebs durch genetisches BMI-Risiko

Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Besser als Atemtherapie?

Supragastrisches Aufstoßen lässt sich mit Gesang vertreiben

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt