Pumpsystem lindert schweren Morbus Parkinson

Veröffentlicht:

BERLIN (ugr). Bei fortgeschrittenem Morbus Parkinson ist die duodenale Applikation einer L-Dopa/Carbidopa-Gelsuspension (Duodopa®) über ein Pumpsystem eine Erfolg versprechende Alternative zur Hirnstimulation.

Entscheidender Vorteil des neuen Therapieansatzes im Vergleich zur oralen L-Dopa-Therapie ist die kontinuierliche dopaminerge Stimulation. "Wirkstoffschwankungen lassen sich so vermeiden, schwere Off-Phasen und Dyskinesien treten entsprechend seltener auf", sagte Professor Thomas Müller aus Bochum beim Neurologen-Kongress in Berlin. Die Symptomatik bessere sich innerhalb weniger Tage nach der Umstellung auf das duodenale System entscheidend.

Voraussetzungen für die Behandlung sind ein gutes betreuendes Umfeld mit technischem Verständnis, eine hohe Motivation bei Patient und Betreuer sowie eine interdisziplinäre Kooperation zwischen den behandelnden Neurologen und Gastroenterologen, hieß es auf einer Veranstaltung von Solvay Arzneimittel. Weltweit sind nach Herstellerangaben bisher 1 000 Patienten mit dem Pumpensystem versorgt worden, 150 davon in Deutschland.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Evidenz-Update

Wohl kaum Fortschritte in der Tremortherapie

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Praxisabgeber und -käufer schütteln sich die Hand

© Ocskay Mark / stockadobe.com

Vertragsgestaltung

Praxisverkauf: So vermeiden Sie beim Earn Out Steuernachzahlungen