Suchtkrankheiten

Rauchen geht aufs Hirn

Veröffentlicht: 27.11.2006, 08:00 Uhr

BERLIN (eb). Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein vermindertes Hirnvolumen. Das haben Forscher der Psychiatrischen Klinik der Charité Berlin gezeigt, teilt die Uni mit.

Per Magnet-Resonanz-Tomographie haben die Forscher die Gehirne von 22 Rauchern und 24 Nichtrauchern dreidimensional vermessen.

Je mehr Zigaretten im Leben konsumiert wurden, desto geringer ist das Volumen der Substantia grisea. Betroffen seien besonders die Regionen für Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen. Das könnte erklären, warum Raucher eine verminderte Leistungsfähigkeit in diesen Funktionen aufweisen.

Mehr zum Thema

Augenerkrankungen

Wie Rauchen die Sicht vernebelt

Screening zu empfehlen?

Häufiger Hirn-Aneurysmen bei rauchenden Frauen

Kinder und Jugendliche

Im Corona-Lockdown viel mehr gezockt

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Bevölkerung unter der Lupe: Den höchsten Anteil an Herzerkranken gibt es weiterhin in den neuen Bundesländern.

Ischämische Herzerkrankung

Wo es besonders viele Herzkranke gibt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden