Gynäkologie

Raucherinnen schaden Herzen ihrer Babys

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CHICAGO (eb). Frauen, die in der frühen Schwangerschaft rauchen, erhöhen offenbar das Risiko ihrer Babys, mit einen Septumdefekt zur Welt zu kommen.

Nach Daten von mehr als 1000 Kindern und ihren Eltern einer Fall-Kontroll-Studie ist das Risiko für Babys von Raucherinnen, mit einem Septumdefekt geboren zu werden, 60 Prozent höher als bei Nichtraucherinnen.

Darauf hat Dr. Sadia Malik aus Little Rock bei einem Kardiologen-Kongreß in Chicago hingewiesen. Erhoben wurden Daten von 566 Kindern mit angeborenen Herzfehlern, von 491 Kindern ohne Herzfehler sowie von allen Eltern.

Nach Schätzungen haben in Deutschland etwa ein Prozent der lebend geborenen Kinder Defekte am Herz oder den großen Gefäßen; davon haben 30 bis 40 Prozent Septumdefekte. Bei Totgeborenen beträgt die errechnete Häufigkeit von Herz- oder Gefäßdefekten 15 Prozent. Bei Spontanaborten wird mit einer Häufigkeit von drei bis vier Prozent gerechnet, geht aus Daten des Fehlbildungsmonitorings der Uni Magdeburg hervor.

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