Schlafstörungen

Schlechte Noten in der Schule durch Schnarchen

Veröffentlicht:

TÜBINGEN (dpa). Schnarchen kann bei Kindern zu schlechteren Schulleistungen führen, schreibt ein Team um Professor Christian Poets von der Uni Tübingen in der "Monatsschrift Kinderheilkunde" (155, 207, 608).

Einer Untersuchung zufolge schnarchen etwa zehn Prozent aller Grundschüler regelmäßig. Die Häufigkeit einer therapiebedürftigen Schlafapnoe werde auf ein bis drei Prozent der Grundschüler geschätzt.

Besonders gefährdet seien Kinder, die Übergewicht haben, deren Eltern rauchen oder die häufig an Infekten der Atemwege leiden. Jungen seien häufiger betroffen als Mädchen. Eine Schlafapnoe könne im schlimmsten Fall zu Wachstumsstörungen sowie schlechteren Gedächtnis- und Schulleistungen führen. Kinder mit Tagesmüdigkeit, Konzentrationsmangel, hyperaktivem Verhalten und Schulproblemen sollten daher auf schlafbezogene Atemstörungen hin untersucht werden, rät Poets.

Mehr zum Thema

Erstes Lebensjahr

Was die Windel über das Durchschlafen von Babys verrät

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD, v.l.), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Benjamin Strasser (FDP), Ansgar Heveling (CDU) und Kathrin Vogler (Linke) stellen im Haus der Bundespressekonferenz einen Gesetzentwurf zur Suizidbeihilfe vor.

© Wolfgang Kumm/dpa

Fraktionsübergreifend

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe präsentiert

Die Vakzine ComirnatyTextbaustein: Sonderzeichen/war von den Unternehmen BioNTech und Pfizer.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Studien-Splitter

Dritte Corona-Impfdosis essenziell gegen Omikron