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Kongress im März

Schmerz- und Palliativtag rückt Digitalisierung und Vernetzung in den Fokus

Im März treffen sich in Frankfurt am Main wieder in der Versorgung Schmerzkranker Engagierte beim Schmerz- und Palliativtag.

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FRANKFURT / MAIN. Die mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien verknüpften Möglichkeiten und Herausforderungen für den Praxisalltag werden zentrales Thema des 29. Schmerz- und Palliativtages im März in Frankfurt sein, kündigt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) als Veranstalter an. Dementsprechend lautet das Motto des Kongresses: "Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation".

Die DGS vernetze als führende Versorgergesellschaft mit dem digitalen "DGS-PraxisRegister Schmerz" anonymisiert über 180.000 Patientendaten und fachliche Expertise, um für Schmerzpatienten die bestmögliche Versorgung zu erreichen, so die Gesellschaft in einer Mitteilung vorab zum Kongress. Über das "PraxisRegister Schmerz" werden unter anderem Angaben zur Häufigkeit, Wirksamkeit sowie Sicherheit und Verträglichkeit unterschiedlichster nicht-medikamentöser und medikamentöser Behandlungsverfahren der täglichen Praxis gesammelt und ausgewertet. Und seit Herbst 2014 stelle die DGS mit dem Online-Tool iDocLive® allen schmerzmedizinisch interessierten Ärzten eine elektronische Direktbearbeitung validierter und anonymisierter Selbstauskunftsinstrumente durch Betroffene zur Verfügung.

Auch hierzu können sich Interessierte beim Kongress informieren, ebenso wie zum gemeinsam von der DGS und der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. entwickelten Online-Tool "mein-Schmerz.de" oder zu den Ergebnissen der "PraxisUmfrage Tumorschmerz".

Eröffnet wird der Kongress mit der politischen Vordenkerin und Wissenschaftlerin Professor Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., mit ihrem Exzellenzvortrag zum Thema "Geht der Mensch wirklich vor?".

Natürlich stehen auch aktuelle Forschungsansätze sowie alle Facetten der Schmerz-Prävention, -Ätiologie und -Therapie auf der Agenda. Fragen, die hier beantwortet werden sollen, sind etwa: Was tun bei bio-psycho-sozialem Schmerz? Welchen Stellenwert können monoklonale Antikörper in der Migräneprophylaxe einnehmen? Oder: Inwieweit erweitert Cannabis die Therapieoptionen für Schmerzpatienten und welche Fallstricke sind damit im Praxisalltag verbunden?

Integriert in den Kongress ist erstmalig auch der "Tag des Fachpersonals". Beim "Tag des Fachpersonals" bietet die DGS erstmalig im Rahmen des Schmerz- und Palliativtages ausgewählte Vorträge für medizinische Fachkräfte an, bei denen das Tagesgeschehen in der Praxis im Mittelpunkt steht. Hier werden qualifizierte Referenten ihre Erfahrungen aus dem Praxisalltag (zum Beispiel "Änderungen beim Datenschutz", "Wissenswertes rund um WHO-3-Opioide und Cannabis") sowie Vertreter der Polizei zum Thema "Gewalt in der Praxis" einbringen, kündigt die DGS an. (mal)

Infos und Anmeldung: www.schmerz-und-palliativtag.de

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