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Schutz gegen die Ablagerungen im Gehirn entdeckt

BONN (eb). Einen Mechanismus, der vor der Alzheimer-Krankheit schützen kann, haben Forscher der Universität Bonn entdeckt. Bei Mäusen hemmten sie die Bildung von Ablagerungen aus fehlgefalteten Eiweißen, die die Lern- und Gedächtnisstörungen auslösen.

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Bei Alzheimer-Patienten weist das aus 40 bis 42 Aminosäuren bestehende Beta-Amyloid an Position zehn ein Tyrosin auf, an das Stickoxide angelagert sind. Diese Form fördert die Neigung des Beta-Amyloids, Plaques zu bilden, und beschleunigt dessen Ablagerung.

Die Forscher haben es nun verändert, nachdem es von den Gehirnzellen hergestellt wurde. Gelungen ist ihnen das bei Mäusen, indem sie das Gen für die Stickoxidsynthase 2 (NOS2) ausschalteten oder es mit der Substanz "L-NIL" hemmten, Das Enzym NOS2 bewirkt das Anhängen der Stickoxide an das Tyrosin.

Plaques wurde drastisch reduziert

Durch Ausschalten des Gens wurde die Gesamtmenge an Beta-Amyloid als wesentlicher Bestandteil der Plaques drastisch reduziert, und die Tiere wurden vor Lern- und Gedächtnisstörungen geschützt.

Das lege nahe, dass die Hemmung der NOS2 den Verlauf der Alzheimer-Krankheit nachhaltig verbessern könnte. Und es stellt somit einen potentiell therapeutischen Ansatz dar, so die Forscher.

Ob der Hemmstoff "L-NIL" tatsächlich eine neue Option für Alzheimer-Patienten ist, müsse jedoch erst noch geklärt werden (Neuron online).

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