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Selbsthilfeverein für CED-Kranke feiert Jubiläum

TÜBINGEN/HEIDELBERG (bd). Die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) hat 25-jähriges Jubiläum. Sie präsentiert sich als kompetenter und geschätzter Partner sowohl für Patienten als auch für Ärzte.

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"Anderen zu helfen ist auch ein Stück Hilfe für mich selbst!" Mit diesem Satz brachte Thomas Leyhe aus Kupferzell sein Engagement im DCCV auf den Punkt. Der DCCV ist ein Selbsthilfeverband von und für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

Bereits 1982 hat ihn ein Patient in Tübingen gegründet. Mittlerweile gehören ihm 19 000 Mitglieder an. Damit ist er zu einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland herangewachsen.

Dennoch seien von den bundesweit etwa 300 000 Patienten mit einer CED-Erkrankung nur ungefähr sechs Prozent organisiert, sagte Leyhe bei einer Veranstaltung in Heidelberg. Der 47-Jährige leidet seit über 30 Jahren an Morbus Crohn und kam nach 20 Jahren "chronischen Einzelkampfes" zur DCCV, wo er jetzt auch im Vorstand tätig ist.

Verband ist auch in Politik und Öffentlichkeit aktiv

In erster Linie berät und informiert der DCCV Patienten. Außerdem ist er in Öffentlichkeit und Politik als Interessenvertretung der CED-Kranken tätig. Zudem engagiert sich der Selbsthilfeverband in der Forschung und fördert mit eigenen Stipendien wissenschaftliche Projekte zur CED. Die Website der Vereinigung wird täglich von über 1000 Nutzern besucht.

Weitere Infos zum DCCV und seinen Aktivitäten unter www.dccv.de

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