Direkt zum Inhaltsbereich

Sildenafil-Therapie tut auch der Partnerschaft gut

PARIS (ku). Eine Therapie mit Sildenafil bei Männern mit erektiler Dysfunktion führt zu Erektionen, die hart genug für eine vaginale Penetration und lang genug für einen befriedigenden Koitus sind. Das fördert das Selbstvertrauen der Männer und tut auch der Partnerschaft gut.

Veröffentlicht:

Die durch Sildenafil erreichte Zunahme der Erektionshärte steigert die Freude am Sex, führt zu einem befriedigendem Sexualleben und erhöht das Vertrauen in eine stabile Erektion.

Das war das Ergebnis einer offenen Studie einer Arbeitsgruppe von Dr. Vera Stecher aus New York. Sie wurde bei der Jahrestagung der European Association of Urology in Paris vorgestellt. Über einen Zeitraum von zehn Wochen erhielten 107 Männer im Alter zwischen 20 und 82 Jahren, die Erektionsstörungen hatten, Sildenafil (Viagra®) in einer flexiblen Dosierung von 50 oder 100 mg.

Primärer Endpunkt der Studie war die Erektionsqualität, ermittelt mir dem QEQ (Quality of Erection Questionaire) mit einem Punktwert zwischen 0 und 100 (höchste Erektionsqualität). Der QEQ-Wert verbesserte sich mit der Therapie vom im Schnitt 22 auf Punkte 70, sagte Stecher auf einer Veranstaltung von Pfizer.

Nach zehn Wochen Therapie waren 78 Prozent der Patienten mit der Behandlung zufrieden, 83 Prozent berichteten, daß Sildenafil ihre Erektionen verbessert hat. Mit der Therapie stieg auch das Selbstwertgefühl der Männer - und dies verbesserte die Beziehung zwischen den Sexualpartner, hat eine Befragung ergeben.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Ab in den Urlaub! Doch vorher sollte je nach Reiseziel der Impfstatus hinsichtlich Hepatitis A gecheckt werden.

© Henrik Dolle / stock.adobe.com

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen