Spanien als rauchfreie Zone

MADRID (mame). Das Raucherparadies Spanien ist seit dem 1. Januar so gut wie qualmfrei. Die sozialistische Regierung von Gelegenheitsraucher José Luis Rodríguez Zapatero hat ab Neujahr eines der strengsten Anti-Tabak-Gesetze in ganz Europa eingeführt.

Veröffentlicht:

Schulen, Sportstätten, Krankenhäuser, Banken, generell alle öffentlichen Einrichtungen, zu denen auch Minderjährige Zutritt haben, sind nun raucherfreie Zonen. Vor Geldautomaten und in Fahrstühlen ist Rauchen vollkommen verboten.

Am Arbeitsplatz darf es nicht einmal mehr Raucherecken geben. Wer trotzdem mit Zigarette in raucherfreien Zonen erwischt wird, muß 30 Euro bezahlen. Wird er mehrmals ertappt, kann das bis zu 600 Euro Bußgeld kosten.

In Kneipen, die kleiner sind als 100 Quadratmeter, dürfen Wirte selbst entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht. Sie müssen im Lokal dann allerdings Belüftungsanlagen installieren. In Gaststätten über 100 Quadratmeter darf zukünftig nur in abgetrennten und eigens ventilierten Raucherzonen gequalmt werden.

Selbst vom Hinweis auf Millionen-Ausfälle aus der Tabaksteuer läßt sich die Regierung nicht beeindrucken. Sie hält der Tabakindustrie die hohen Kosten für das staatliche Gesundheitssystem vor: Allein 2003 mußten 3,6 Milliarden Euro für die Behandlung gegen nikotinbedingte Krankheiten aufgebracht werden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Adipostas und deren Folgen sind zu einer der häufigsten Todesursachen geworden.

© Christian Delbert / stock.adobe.com

Leopoldina

Adipositas-Epidemie: Diese Strategien braucht es jetzt

Plaque im Gefäß

© Dr_Kateryna / Fotolia

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen