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Steroidarme Asthma-Therapie bewährt sich

HAMBURG (grue). Ein neues Dosieraerosol für die Behandlung von Patienten mit Asthma bronchiale enthält sehr feine Wirkstoffpartikel, die bis in die kleinsten Bronchien gelangen. Wegen der guten Lungendeposition ist der Steroidgehalt in dem Präparat niedrig.

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Die neue Fixkombination aus dem langwirksamen Beta-2-Mimetikum Formoterol und dem Glukokortikoid Beclometason (Foster®) enthält Teilchen mit einer Partikelgröße von etwa einem Mikrometer, die nach Inhalation tief in die Atemwege gelangen. Dort binden sie an Beta-2- und Steroidrezeptoren.

"Die Dichte von Beta-Rezeptoren ist im Bereich der Alveolarwände am höchsten", sagte Dr. Thomas Voshaar aus Moers bei einer von Asche Chiesi ausgerichteten Veranstaltung in Hamburg. "In den Wänden der Alveolen sitzen aber auch Glukokortikoid-Rezeptoren, die ebenfalls nur von Wirkstoffen mit einem sehr kleinen Durchmesser erreicht werden".

    Kortikoide und Betamimetika ergänzen sich.
   

Bei persistierendem Asthma ist das gesamte Bronchialsystem erkrankt. Atemwege mit einem Durchmesser von weniger als zwei Millimeter scheinen bei schwerem Asthma sogar besonders betroffen zu sein. "Bei diesen Patienten sind die peripher gelegenen Bronchien sogar stärker entzündet als die zentralen Atemwege", so Voshaar.

Bei der Inhalation sei es sinnvoll, entzündungshemmende Kortikoide mit bronchialerweiternden Beta-2-Mimetika zu kombinieren, weil die Substanzen synergistisch wirken. Durch eine Kombitherapie werde der Steroidbedarf gesenkt, so Voshaar. Zudem sei eine solche Therapie besser für die Lungenfunktion, und es gebe weniger Exazerbationen als mit einer Monotherapie.

Die Kombination aus Formoterol und Beclometason war in klinischen Studien mindestens so effektiv wie andere bei Asthma gebräuchliche Kombipräparate. Verglichen wurde etwa mit Budesonid plus Formoterol sowie mit Fluticason plus Salmeterol. Dabei hatte das neue Kombipräparat von allen geprüften Kombinationen den niedrigsten Steroidanteil, was nach Angaben von Voshaar mit einer langfristig guten Verträglichkeit verbunden sein dürfte.

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