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Therapeutisches Klonen klappt bei Parkinson-Mäusen

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NEW YORK (ple). Therapeutisches Klonen hat erstmals bei Tieren mit Parkinson-Symptomen geklappt. Wie US-Neurowissenschaftler in der Online-Ausgabe von "Nature Medicine" berichten, wurden die Symptome bei erkrankten Mäusen durch die Implantation geklonter Zellen gelindert. Bei den Zellen handelte es sich um Dopamin-produzierende Neuronen, die in das Striatum transplantiert wurden, in dem bei Morbus Parkinson dopaminerge Zellen untergehen. Die transplantierten Zellen hatten sich aus embryonalen Stammzellen entwickelt, die durch das Klonen entstanden waren.

Für das Klonen haben die US-Forscher um Dr. Lorenz Struder vom Memorial Sloan-Kettering in New York jeweils einen Zellkern eines Fibroblasten aus der Haut einer erkrankten Maus in eine entkernte Eizelle einer anderen Maus übertragen. Aus dem sich entwickelnden Embryo wurden dann embryonale Stammzellen isoliert. Die Entwicklung der Stammzellen wurde schließlich in Richtung dopaminerge Neuronen gelenkt. Die transplantierten geklonten Neuronen wurden nicht abgestoßen und verursachten keine Entzündung.

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