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Tips für die Behandlung bei starken Schmerzen

FRANKFURT AM MAIN (mar). Patienten mit starken chronischen Schmerzen sollten vor der Behandlung mit einem opioidhaltigen Analgetikum über die realistischen Ziele aufgeklärt werden, damit bei ihnen keine falschen Erwartungen entstehen.

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So ist es zum Beispiel ratsam, diesen Patienten niemals Schmerzfreiheit zu versprechen, ihnen aber in Aussicht zu stellen, daß die Schmerzen meistens auf ein erträgliches Maß gelindert werden. Darauf hat Dr. Uwe Junker vom Sana-Klinikum Remscheid beim Deutschen Schmerztag in Frankfurt am Main hingewiesen.

    Retardiertes Opioid sollte Standard sein.
   

Dabei sollte die Opioidtherapie von Beginn an multimodal sein und einen Wirkstoff in Retardform enthalten. Zugleich sollte man typischen Begleitwirkungen des Opioids wie Übelkeit oder Obstipation mit geeigneten Medikamenten vorbeugen, so Junker bei einem Symposium des Unternehmens Meda Pharma.

Wichtig ist es nach seiner Aussage außerdem, daß die Opioiddosis langsam auf jene individuelle Dosis erhöht wird, die den Schmerz gleichmäßig über den ganzen Tag lindert. Unter Umständen reiche hierzu zum Beispiel die für ein Präparat empfohlene zweimal tägliche Einnahme nicht aus. Dann müsse das Einnahmeintervall verkürzt und somit eine Dosissteigerung auf dreimal täglich vorgenommen werden.

Generell sollte man sich bei der medikamentösen Schmerztherapie am Stufenschema der WHO orientieren, empfahl Junker in Frankfurt. Bekanntlich sieht dieses Schema bei starken Schmerzen mittelstarke Opioide wie Tilidin oder Tramadol vor. Ein langwirksames Tramadol als Retardtabletten bietet das Unternehmen als Travex® One an.

Bei Patienten mit sehr starken Schmerzen könne es aber, so Junker, durchaus sinnvoll sein, die Therapie gleich mit einem Opioid der WHO-Stufe III zu beginnen.

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