Direkt zum Inhaltsbereich

Training hilft den Muskeln und den Knochen

BERLIN (gvg). Das Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) in Berlin liefert neue Hin-weise auf die große Bedeutung von Muskeltraining für die Gesundheit der Knochen.

Veröffentlicht:

Bei den BedRest-Studien verbringen 24 Freiwillige 60 Tage liegend im Bett. Das erlaubt Rückschlüsse zu Folgen der Weltraumfahrt für den Bewegungsapparat. Einige Probanden machen Muskeltraining, andere nicht. In der Studie kam das Trainingsgerät Galileo Space zum Einsatz, wie Professor Dieter Felsenberg vom ZMK beim Orthopädenkongress in Berlin berichtet hat.

Das auf mechanischer Vibration beruhende Training ist für die Leistungsfähigkeit der Muskulatur effektiv. Unmittelbar nach dem Aufstehen war die Sprungkraft ohne Training 30 Prozent niedriger als zu Beginn, mit Training um 10 Prozent. "Wir konnten zeigen, dass die Aktivität der Osteoblasten nach dem Aufstehen in drei Tagen wieder da ist", so Felsenberg bei der von Servier unterstützten Veranstaltung. Während der Bettruhe stieg die Aktivität mit Training im Vergleich zur Kontrollgruppe um bis zu 45 Prozent. Bei den Markern für die Knochenresorption war es umgekehrt. "Damit ist klar, dass das Galileo-Training auch die Knochenneubildung effektiv stimuliert", so Felsenberg.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kardiovaskuläres Risiko bei Rheumatoider Arthritis

PREVENT-Score unterschätzt Gefahr für Herz und Gefäße bei Rheuma

Daumen und Handgelenke lädiert

Smartphone-Sucht ist auch orthopädisch relevant

Osteoarthrose

Aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit der intraartikulären Hyaluronsäure

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Recordati Pharma GmbH, Ulm
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: sPGA-Ansprechen über zwei Jahre

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [1]

Psoriasis-Therapie bei Kindern und Erwachsenen

PDE-4-Hemmer: erste orale Systemtherapie für Kinder − auch bei besonderen Manifestationen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
CRP-Wert-unabhängig therapieren mit Ixekizumab

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Axiale Spondyloarthritis (axSpA)

CRP-Wert-unabhängig therapieren mit Ixekizumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Tipps von KI-Expertin

So hilft Künstliche Intelligenz den MFA im Praxisalltag

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau