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Transdermal ist Rivastigmin besser verträglich

BERLIN (gvg). Die neue Applikationsform von Rivastigmin als Pflaster nutzt Patienten und ihren Angehörigen. Sowohl Compliance als auch Verträglichkeit verbessern sich.

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Das Pflaster erleichtere es Angehörigen oder Pflegenden, die Patienten zu versorgen. Denn sie könnten dadurch sicher sein, dass die Medikation auch tatsächlich wie verordnet verwendet und nicht weggeworfen oder wieder ausgespuckt wird, hat Heike von Lützau-Hohlbein von der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft berichtet.

Auch unerwünschte Wirkungen seien mit dem Pflaster schwächer ausgeprägt. "Dadurch, dass der Wirkstoff beim Pflaster kontinuierlich anflutet, werden konstantere Wirkspiegel erreicht, was die Verträglichkeit verbessert." Darauf wies Professor Alexander Kurz von der Technischen Universität München hin.

Das konnte auch in einer Vergleichsstudie belegt werden, in der das Rivastigmin-Pflaster (Exelon®) mit Rivastigmin-Kapseln und mit Placebo verglichen wurde. Nur beim Pflaster lagen unerwünschten Wirkungen des Cholinesterase-Hemmers wie Übelkeit oder Erbrechen auch in der hohen Dosis auf Placebo-Niveau, sagte Kurz auf einer Veranstaltung von Novartis in Berlin. Rivastigmin ist jetzt auch als Pflaster erhältlich. Das Pflaster gibt seinen Wirkstoff innerhalb von 24 Stunden über die Haut ab.

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