Ebola

Uni-Klinik in Hamburg gibt Entwarnung

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HAMBURG/NEU-ISENBURG. Der Ebola-Verdacht bei einem Mann aus Sierra Leone hat sich nach Angaben des Hamburger Uni-Klinikums Eppendorf nicht bestätigt.

Der Mann befinde sich seit Sonntagmorgen nicht mehr auf der Isolationsstation, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Der Afrikaner hatte Medienberichten zufolge am Samstagnachmittag über Fieber und Erbrechen geklagt und war in ein Krankenhaus gebracht worden. Von dort war der 28-Jährige am späten Abend mit einem Infektionsrettungswagen in das Uni-Klinikum verlegt worden.

Zudem wurde bekannt, dass der spanische Ebola-Patient Miguel Pajares in Madrid mit dem experimentellen Medikament "ZMapp" behandelt werden soll.

Wie das spanische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, wurde das Mittel in das Krankenhaus gebracht, in dem der 75-jährige Geistliche in einer Quarantäne-Station behandelt wird. Die Ärzte hatten zuvor den Antrag gestellt, eine Ausnahmegenehmigung für die Einfuhr des Medikaments zu erteilen. (eb/dpa)

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