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Uralt heißt nicht senil

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GRONINGEN (ars). Altern ist nicht unvermeidlich mit kognitiven Einbußen oder gar einer Demenz verknüpft. Das folgern niederländische Wissenschaftler aus den Untersuchungsbefunden einer Frau, die bei ihrem Tod mit 115 Jahren als älteste Frau der Welt galt (Neurobiology of Aging online). Bis zum 105. Lebensjahr hatte sie unabhängig zu Hause gelebt, erst danach wegen ihrer Sehschwäche in einem Pflegeheim. Die Forscher aus Groningen schildern sie als lebhafte und energische Dame, voll Interesse an der Welt um sie herum. Bei neurologischen und psychologischen Tests im Alter von 112 und 113 Jahren entsprachen ihre geistigen Leistungen denen von 60- bis 75-Jährigen. Die Obduktion ergab weder die geringsten Anzeichen einer Atherosklerose in den Gefäßen, noch Alzheimer-typische Beta-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn.

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Datenanalyse

Optimismus mit geringerem Demenzrisiko assoziiert

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