Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Vererbter Schmerz?

Von Dr. Dagmar Kraus Veröffentlicht:

Bei so mancher Schmerzproblematik spielen die Gene eine wichtige Rolle. Etwa bei Wachstumsschmerzen, Fibromyalgie, aber auch bei Migräne ist eine gewisse Vererbbarkeit mittlerweile hinlänglich bekannt.

Einer aktuellen australischen Untersuchung an mono- und dizygoten Zwillingen zufolge gilt Ähnliches auch für das Volksleiden chronischer Rückenschmerz. Mit identischer genetischer Ausstattung stieg die Wahrscheinlichkeit für dauerhaft plagende Schmerzen im Kreuz auf das Fünffache.

Doch damit sind Kreuzschmerzen keineswegs schicksalhaft. Denn anders als etwa bei den Kopfschmerzattacken der Migräne lässt sich auch bei erblicher Vorbelastung mit etwas Achtsamkeit Beschwerden im unteren Rücken vorbeugen.

Ein entscheidender Faktor, und das bestätigte die australische Studie ebenfalls, ist und bleibt die Bewegung, wobei es auf das richtige Maß ankommt.

Wer seinem Rücken und vor allem sich selbst etwas Gutes tun möchte, für den gilt, und daran rütteln auch die australischen Wissenschaftler nicht: Nicht zu lange sitzen, Übergewicht vermeiden und sich ausreichend und rückenschonend bewegen. Ganz besonders sollten sich das all diejenigen zu Herzen nehmen, deren nahe Angehörige bereits rückenlahm sind.

Lesen Sie dazu auch: Zwillingsstudie zeigt: Auch Gene schuld am Kreuzweh

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Randomisierte Studie

Rückenschmerzen: Lumbalorthese wohl „nützliche Zusatzoption“

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Ansprechen untersucht in unabhängigen radiologischen Reviews nach RECIST-v1.1-Kriterien

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [13]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Diagnose und Therapie erfordern orthopädische und onkologische Expertise

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: Veränderung gegenüber dem Ausgangswert im WOMAC-Gesamtscore (a) und im VAS-Schmerz (b) nach zwei Monaten und im weiteren Verlauf

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Osteoarthrose

Aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit der intraartikulären Hyaluronsäure

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Recordati Pharma GmbH, Ulm
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Klassifikation von Herztönen nach Auskultation

Zusammenarbeit Mensch und KI: Das Vertrauen kann täuschen

Vergleich der Kreise

Wo MRSA-Infektionen besonders häufig sind

Kongress in Chicago

Herzkongress AHA 2026: Diese Studien könnten die Praxis verändern

Lesetipps
Eine Frau leidet unter Schwindel, hält sich mit der einen Hand an der Tür fest und ihre andere Hand liegt auf der Stirn.

© Tunatura/stock.adobe.com

Neurologin gibt Tipps

So gehen Sie bei Schwindel richtig vor

Richterhammer und Klemmbrett

© Andrii / Stock.adobe.com

Interview

EU AI Act: Was die neuen Transparenzpflichten für Praxen bedeuten