Direkt zum Inhaltsbereich

Viel Zucker erhöht das Risiko für Pankreas-Ca

Veröffentlicht:

STOCKHOLM (eis). Wer viel Zucker, zuckerhaltige Getränke oder Lebensmittel zu sich nimmt, hat wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko für ein Pankreas-Karzinom. Das hat eine prospektive Kohorten-Studie ergeben, über die Dr. Johanna C. Larsson vom Karolinska Institut in Stockholm und ihre Kollegen berichten (Am J Clin Nutr 84, 2006, 1171). 77 797 Männer und Frauen im Alter von 45 bis 83 Jahren waren zu ihrem Konsum von Zucker und süßen Lebensmitteln gefragt worden. Binnen 7,2 Jahren danach hatten 131 der Probanden ein Pankreas-Karzinom bekommen.

Ergebnis: Bei Probanden mit hohem Zuckerkonsum (ab fünf Teelöffel täglich) gab es im Vergleich zu den Probanden mit fast keinem Konsum eine 1,7-fach erhöhte Rate von Pankreas-Ca. Ähnliche Werte wurden bei zwei und mehr Gläsern Limonade (1,9-fach erhöht) gefunden. Die Forscher vermuten, dass die rapide steigenden Blutzuckerspiegel nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit zu Hyperinsulinämie führen, was wiederum Pankreas-Karzinome begünstigt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren