Rösler gibt keine Entwarnung beim Thema Schweinegrippe

Zweiter Impfgipfel im Bundesgesundheitsministerium / Gemeinsamer Appell von Ärzteverbänden, Krankenkassen und Krankenhäusern

BERLIN (hom). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat das medizinische Fachpersonal, aber auch die Bevölkerung erneut dazu aufgerufen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen.

Noch könne nicht davon ausgegangen werden, dass die Krankheit an Gefährlichkeit verloren habe, sagte Rösler nach einem Treffen mit Vertretern von Ärzteverbänden, Kassen und Kliniken am Montag in Berlin. "Nur weil sich ein Wellental abzeichnet, heißt das nicht, dass wir nicht bald wieder vor einem Wellenberg stehen." Die Impfung bleibe der beste Schutz vor der Neuen Grippe.

Laut Rösler haben sich bislang etwa 15 Prozent aller Ärzte in Deutschland gegen das H1N1-Virus immunisieren lassen. In der Bevölkerung liege der Anteil der geimpften Personen bei etwa fünf Prozent. Wie Rösler appellierte auch der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Professor Christoph Fuchs, an die Ärzte, sich impfen zu lassen. Damit würden sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Patienten und deren Angehörige vor dem Virus schützen. Ärzte trügen eine Vorbildfunktion. Ein Problem sei gewesen, dass die Ärzteverbände die Impfaktion anfangs nicht "mit einer Position" begleitet hätten. "Daraus haben wir gelernt."

Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Wolfram Hartmann, sagte, im Vorfeld der Impfaktion habe es "erhebliche Pannen gegeben, die wir in den Praxen ausbaden mussten". Viele Ärzte hätten sich schlecht informiert gefühlt. Zudem sei die Auslieferung des Impfstoffs "chaotisch" verlaufen. Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Das könnte Sie auch interessieren
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps
Ein Mann schwimmt in einem Schwimmbecken.

© TeamDF / stock.adobe.com

Umbrella-Review

Welcher Sport bei Depression und Angststörung am besten hilft