Weiterhin Vielfalt gegen Hypertonie gefordert

HAMBURG (Rö). Die Therapievielfalt für Hypertoniker muss erhalten bleiben. Das haben Repräsentanten des Unternehmens AstraZeneca in Hamburg gefordert. Anlass war die Anhörung des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zu seinem Vorbericht zur antihypertensiven primären Monotherapie.

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Aus dem Vorbericht, der für die aktuelle Therapie keine Konsequenzen hat, lässt sich, wie berichtet, interpretieren, dass nach Ansicht des Institutes die Therapie von Hypertonikern grundsätzlich mit einem Diuretikum begonnen werden sollte.

Wie Dr. Kai Richter betont hat, fordert das Unternehmen vom Institut eine engere Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, mit Patientenverbänden, mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie den pharmazeutischen Unternehmen. Zudem sollten die für Patienten wichtigen Punkte beachtet werden und die Verträglichkeit der verschiedenen Arzneimittel stärker gewichtet werden.

In seinem Vorbericht habe das Institut wichtige Aspekte nicht ausreichend berücksichtigt, kritisierte Henning Anders vom Unternehmen. So sei der Vorbericht nicht auf der Grundlage der am 1. 4. mit den GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführten Regelungen verfasst worden. Der Auftrag an das Institut, der Vergleich der primären Monotherapie bei Hypertonie, sei zu eng gefasst. Das Institut habe nicht berücksichtigt, dass Sartane für viele Hypertoniker die beste Therapie seien. Ganz ausgeblendet habe das Institut bei der Bewertung das Ausmaß der Blutdrucksenkung. Unverträglichkeiten werde zu wenig Bedeutung beigemessen, vor allem den potenziellen negativen Auswirkungen der Diuretika auf den Glukosestoffwechsel, obwohl diese unerwünschten Wirkungen im Vorbericht erwähnt seien.

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