Magen-Darminfekte

Weniger Salmonellen, mehr Campylobacter

Veröffentlicht: 28.01.2010, 14:41 Uhr

FRANKFURT/MAIN (eis). Campylobacter haben Salmonellen als häufigste bakterielle Durchfallerreger in Lebensmitteln abgelöst. 2009 wurden bundesweit etwa 62 000 Campylobacter- und 31 000 Salmonellen-Infektionen vom Robert-Koch-Institut (RKI) registriert und damit deutlich weniger als in den Vorjahren, meldet die Techniker-Krankenkasse.

Der Großteil der Infektionen werde durch nicht ausreichend gegartes belastetes Geflügelfleisch verursacht.

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Dr. Nabil Deeb

Ménétrier-Syndrom, Campylobacter jejuni Infektion und Guillain–Barré Syndrom






Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors''Association
53140 Bonn / GERMANY



Campylobacter :-

Die Infektion mit Helicobacter (H.) pylori (früher gebräuchlicher Name: Campylobacter pylori) ist die zweithäufigste bakterielle Infektion des Menschen überhaupt. Man geht von einem Durchseuchungsgrad der Weltbevölkerung von 50 Prozent aus .


Helicobacter pylori-Infektion . Ménétrier-Syndrom . Magenkarzinom !


Ménétrier –Syndrom :-

(Syn.: Morbus Ménétrier, hypertrophische Gastropathie Ménétrier, Ménétrier-Riesenfaltengastritis, nach Pierre E. Ménétrier, 1859–1935) bezeichnet man eine Erkrankung des Magens bei der es zu einer erheblichen Vergrößerung der Schleimhautfalten (10-20 mm) und Verbreiterung des schleimbildenden Epithels kommt. Hierunter bilden sich die Haupt- und Belegzellen zurück, dies führt zu einer Hypo- bis Anazidität, das heißt es wird zu wenig oder gar keine Magensäure mehr gebildet. Die vermehrte Schleimproduktion führt zu einem Eiweißverlust.

Histologisch zeigt sich eine foveoläre Hyperplasie.

Die Ursache ist unbekannt. Möglicherweise ist eine Helicobacter pylori-Infektion ein Faktor.


Helicobacter pylori-Infektion:

Eine Besiedlung des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori (auch Campylobacter pylori) ist beim Menschen weltweit die am zweithäufigsten vorkommende Infektion. Schätzungen zufolge sind etwa 20 Prozent der unter 40-Jährigen mit Helicobacter pylori infiziert, bei den über 60-jährigen ist sogar jeder Zweite betroffen. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass er das Bakterium in sich trägt.

Obwohl das Bakterium bei fast jedem Patienten mit Magenkrebs gefunden wird, gilt der Umkehrschluss nicht: Helicobacter pylori-Infektionen sind sehr häufig, und nur wenige der infizierten Personen erkranken im Lauf ihres Lebens an Magenkrebs .

Jedoch kann Helicobacter pylori Ursache für viele Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sein:
.- 90 Prozent der Magenschleimhautentzündungen haben sich aus einer Helicobacter pylori-Infektion entwickelt.

- Bei 80 Prozent der Magengeschwüre wird Helicobacter pylori nachgewiesen.
- Zwölffingerdarmgeschwüre werden zu etwa 90 Prozent von Helicobacter pylori verursacht.

- Veränderungen der Magenschleimhaut begünstigen geringfügig die Entstehung von Magenkrebs – so wird bei etwa einem Promille aller Magenkrebs-Erkrankungen, also in einem von 1.000 Magenkrebs-Fällen, Helicobacter pylori als Ursache vermutet.


Bei einer Helicobacter pylori-Infektion liegt die Ursache in einer Besiedlung mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das vermutlich meist von Mund zu Mund übertragen wird.

Helicobacter pylori ist ein Stäbchenbakterium von etwa drei tausendstel Millimetern Größe. Mithilfe von fadenförmigen Zellfortsätzen, den Geißeln, kann sich der Erreger fortbewegen. In der Magenschleimhaut findet Helicobacter pylori optimale Lebensbedingungen, da es unter anderem durch die Schleimhaut vor der Magensäure geschützt ist.

Helicobacter pylori bildet das Enzym Urease, ein Eiweiß, welches in den Stoffwechsel der Magenschleimhautzellen eingreift und hierüber die Produktion von Magensäure anregt. Dies kann in der Folge zu chronischen Entzündungen und Magengeschwüren führen. Urease ist außerdem in der Lage, Harnstoff aufzuspalten: Sie zerlegt den Harnstoff in Kohlendioxid und Ammoniak. Mit einem Harnstofftest kann je nach Verfahren das entstandene Kohlendioxid in der Ausatemluft (Atemtest) oder das Ammoniak in einer Gewebeprobe nachgewiesen werden.

Ammoniak ist ein Gas, welches durch seinen basischen pH-Wert die Magensäure neutralisiert und Helicobacter pylori vor dem sauren Milieu schützt, sodass es dort überleben kann.

Helicobacter pylori wird vermutlich über Mund-zu-Mund-Kontakt, verunreinigte Lebensmittel und Wasser sowie über Haustiere übertragen.

Helicobacter pylori-Infektion:-
Diagnose :-

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