Wenn Schokolade glücklich macht, dann durch Genuss

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HOHENHEIM (ars). Ostern ist eine der Schokolade-Hoch-Zeiten des Jahres. Glücksgefühle freilich löst die glatte braun glänzende Süßigkeit hauptsächlich durch ihren guten Geschmack aus. Stimmungsaufhellenden Substanzen dagegen lässt sich die Euphorie, anders als das gern getan wird, offenbar kaum zuschreiben. Zwar sind Stoffe nachweisbar, die mit Koffein, Marihuana oder Endorphinen verwandt sind, wie der Ernährungsmediziner Professor Stephan Bischoff in einer Mitteilung der Uni Hohenheim erläuterte. Doch sei ihre Menge gering und die Bioverfügbarkeit fraglich. Immerhin erfreulich: Eine Tafel liefert durchschnittlich gesunde neun Gramm Eiweiß, drei bis zehn Gramm Ballaststoffe und Mineralien, und zwar, um so mehr, je dunkler sie ist. Als weniger vorteilhaft werden allgemein die 500 bis 600 Kilokalorien empfunden, die aus 30 Gramm Fett und 50 Gramm Zucker stammen - etwa ein Fünftel der täglich benötigten Energie. Wer zu Dickleibigkeit neigt, müsse den Genuss kontrollieren, rät Bischoff, aber: "Ein normalgewichtiger Mensch sollte ein bis zwei Tafeln pro Woche durchaus vertragen."

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