Wer wenig Testosteron hat, lebt kürzer

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SEATTLE (hub). Je niedriger die Konzentration von Testosteron im Blut von Männern ist, desto höher ist die Sterberate.

Das haben Forscher aus Seattle in den USA in einer retrospektiven Kohortenstudie mit fast 900 Kriegsveteranen herausgefunden (Arch Int Med 166, 2006, 1660). Der Testosteronspiegel wurde als niedrig gewertet, wenn er bei zwei Messungen unter 250 ng/dl lag. War das nur bei einer der zwei Messungen so, wurde von einem nur erniedrigten Hormonspiegel gesprochen.

Das Ergebnis während des achtjährigen Beobachtungszeitraums: Von den Männern mit normalem Hormonspiegel starben 20 Prozent, von jenen mit erniedrigtem Spiegel 25 und von jenen mit niedrigem Spiegel 35 Prozent.

Um Nutzen und Risiken einer möglichen Testosteron-Therapie zu klären, seien prospektive Studien erforderlich, so die Forscher.

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