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Wie kann der Reisediarrhoe vorgebeugt werden?

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FRANKFURT/MAIN (ug). Diarrhoe ist das häufigste Gesundheitsproblem von Touristen: In tropischen und subtropischen Regionen erwischt es 30 bis 40 Prozent der Reisenden, auf einigen Nilkreuzfahrtschiffen sogar 80 Prozent der Passagiere. Diarrhoe ist also ein wichtiges Thema für die reisemedizinische Beratung.

Was soll man empfehlen? Immer wieder, vor allem in den USA, wird zu einer Prophylaxe mit Chinolonen geraten. Doch davon halte er gar nichts, sagte der Tropenmediziner Professor Thomas Weinke aus Potsdam auf einem Reisemedizin-Symposium in Frankfurt/Main.

Denn sie erfasse nicht alle potentiellen Erreger. In Thailand etwa seien 80 Prozent der Durchfall auslösenden Bakterien bereits gegen Chinolone resistent. Außerdem werde eine Therapie erschwert.

Wenn überhaupt, rät Weinke zur Prophylaxe mit Probiotika, etwa mit Saccharomyces boulardii. Medikamentöse Vorbeugung sei nur nötig bei Reisenden, die zu Durchfällen neigen, bei Kindern, alten Menschen und Multibmorbiden sowie bei Säureblockade im Magen-Darm-Trakt. Das "A und O der Durchfallprophylaxe" sei eine gute Hygiene.

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