Wieder vermehrt Brechdurchfälle durch Noroviren

Veröffentlicht:

BERLIN (ddp). Norovirus-Erkrankungen nehmen in Deutschland seit Anfang Oktober stetig zu. In der ersten Oktoberwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin 1029 Erkrankungen gemeldet.

Die Zahl werde vermutlich weiter ansteigen, sagte Dr. Judith Koch vom RKI. Gastroenteritiden mit Noroviren treten nämlich überwiegend in den Wintermonaten auf. In einer Klinik in Kreischa in der Nähe von Dresden ist es zu einem Ausbruch mit mehr als 120 Infizierten gekommen.

Norovirus-Infektionen können bei geschwächten Personen, älteren Menschen oder Kindern schwer verlaufen. Nach RKI-Angaben starben im vergangenen Jahr 16 Menschen an dem Virus. Das RKI rät, Kontaktpersonen von Erkrankten zu Hygienemaßnahmen anzuhalten, um die Übertragung des Virus zu verhindern. Besonders eine gute Hand- hygiene ist wichtig.

Ein Ärztemerkblatt zu Noroviren gibt es im Internet unter www.rki.de "Infektionskrankheiten A-Z" anklicken!

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Finanzierung der Telematikinfrastruktur

Streit um TI-Pauschale: KBV zieht Eilantrag zurück

Lesetipps
Mehrkosten für die Entbudgetierung der hausärztlichen Versorgung seien Investition in den Erhalt der Praxen, betont Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. 

© Michael Kappeler / dpa

Kabinett winkt GVSG durch

Lauterbach macht Hausarztpraxen Mut: „Jede Leistung wird bezahlt“

Brücke zwischen zwei Steilklippen. Auf der Brücke stehen zwei Menschen.

© Usman / stock.adobe.com

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Heiße Nächte können nicht nur nervig sein. Sie gehen auch mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle einher, so das Ergebnis einer Studie aus München und Augsburg.

© samuel / stock.adobe.com

Studie mit Daten zu 11.000 Schlaganfällen

Tropische Nächte sind offenbar ein Risikofaktor für Schlaganfälle