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Tropische Krankheiten

Zahl der Ebola-Fälle in Uganda steigt weiter

Den Behörden in Uganda gelingt es noch nicht, den Ebola-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Bereits entwickelte Impfstoffe aus Kongo sind offenbar wirkungslos.

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Genf. Die Zahl der Ebola-Fälle in Uganda steigt. Inzwischen gebe es 63 bestätigte oder wahrscheinliche Infektionen, 29 der Menschen seien verstorben, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), am Mittwoch in Genf. Unter den Infizierten seien zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens, vier von ihnen seien gestorben.

Die Impfstoffe, die in der Demokratischen Republik Kongo geholfen hatten, Ebola-Ausbrüche zu beenden, seien gegen die Ebola-Variante in Uganda wirkungslos, sagte Tedros. Es seien aber neue Impfstoffe in der Entwicklung. Zwei davon seien wahrscheinlich so weit, dass sie in den kommenden Wochen in Uganda testweise eingesetzt werden können, wenn die dortigen Behörden die Zulassungen erteilen. (dpa)

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