Sachsen

60 Millionen Corona-Hilfe für Unikliniken

Das sächsische Wissenschaftsministerium würdigt mit einem Griff in den Corona-Bewältigungsfonds die besonderen Leistungen in Dresden und Leipzig.

Veröffentlicht:

Dresden/Leipzig. Die beiden Standorte der Hochschulmedizin in Dresden und Leipzig werden wegen der Corona-Pandemie vom Freistaat mit 60 Millionen Euro unterstützt. Die Gelder stammten aus dem Corona-Bewältigungsfonds und seien vom Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages freigegeben worden, teilte das Wissenschaftsministerium in Dresden mit.

Die Universitätsklinika in Dresden und Leipzig erhielten jeweils 20 Millionen Euro, für die Medizinischen Fakultäten der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig seien jeweils zehn Millionen Euro vorgesehen. Die Hochschulmedizin in Sachsen erbringe in der Corona-Pandemie in der Forschung und bei der Betreuung von schwerkranken Menschen „besondere und zusätzliche Leistungen“, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium.

Für diese Mehrkosten stehe im System der Krankenhausfinanzierung keine Refinanzierung zur Verfügung. Mit den jetzt bewilligten Geldern könnten „dringend erforderliche Ersatzinvestitionen zeitnah finanziert“ werden. (sve)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Patient bei einer Videosprechstunde mit Ärztin

© AJ_Watt / Getty Images / iStock

Digitale Gesundheitsanwendungen

DiGA oder doch lieber App?