AOK Bayern

Selektivvertrag zur Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen in Bayern

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München. Die AOK Bayern hat mit dem Münchener Universitätsklinikum einen Selektivvertrag zum Zweitmeinungsverfahren vor Wirbelsäulen-Operationen geschlossen. Wie es in einer Kassen-Mitteilung am Montag heißt, werde Versicherte damit ein „ganzheitliches Zweitmeinungsangebot“ gemacht.

Dabei widmet sich den Angaben zufolge ein interdisziplinäres Ärzte-Team des Muskuloskelettalen Universitätszentrums Münchens (MUM) nicht nur körperlichen sondern auch psychischen Aspekten.

„Der Bereich der Orthopädie bzw. Chirurgie wird bei Bedarf durch die Physikalische und Rehabilitative Medizin unterstützt. Zusätzlich zu einem Screening auf seelische Gesundheit können Psychologinnen und Psychologen eine schmerzpsychologische Bewertung durchführen“, erläutert die AOK das Konzept.

Weiter heißt es, Versicherte der AOK Bayern, die eine ärztliche Empfehlung für eine Wirbelsäulen-OP erhalten haben, könnten das Zweitmeinungsangebot „kostenfrei und ohne eine Überweisung nutzen“. Eine Teilnahmeerklärung sei direkt im MUM abzugeben. (cw)

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