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Kassenbericht

AOK-Ermittler decken Millionenschäden durch Fehlverhalten auf

Die AOK Plus hat in den vergangenen beiden Jahren durch Fehlverhalten einen finanziellen Schaden im Wert von 3,4 Millionen Euro erlitten. Ein Großteil konnte zurückgewonnen werden.

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Dresden. Der AOK Plus ist in den Jahren 2020 und 2021 durch Fehlverhalten im Gesundheitswesen ein Schaden von mehr als 3,4 Millionen Euro entstanden. Davon hätten mehr als 2,8 Millionen Euro zurückgewonnen werden können, teilte die Kasse am Donnerstag in Dresden mit. Die Kasse hatte in den beiden Jahren insgesamt 1.035 Hinweise auf ein mögliches Fehlverhalten erhalten. Davon sind 645 Meldungen neu eingegangen.

Diese Hinweise seien überwiegend von externen Quellen wie Versicherten, Strafverfolgungsbehörden, Leistungserbringern oder dem Medizinischen Dienst gekommen. 458 Hinweise davon waren laut AOK ausreichend belegt. In mehr als 48 Prozent der abgeschlossenen Fälle habe sich der Verdacht auf ein Fehlverhalten bestätigt.

„Die Tätigkeit des Bereichs Fehlverhalten ist sehr wichtig, denn neben erfolgreichen Rückforderungen für die AOK Plus oder Strafanzeigen gegen Betrug wirkt sie auch präventiv“, sagte der Bereichsleiter der Kasse, Olaf Schrodi. (sve)

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