Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin warnt davor, den Masterplan Medizinstudium 2020 aufzugeben. Insbesondere angesichts des geplanten Primärversorgungssystem wäre das der falsche Schritt.
Staatssekretär: Fortsetzung des ÖGD-Pakts ist nicht zu begründen. Hartmannbund sieht die Handlungsfähigkeit der Gesundheitsämter gefährdet. BVÖGD-Chef Schäfer warnt vor Verlust fachlicher Kompetenzen im Öffentlichen Gesundheitsdienst.
Pflegefachkräfte, die ärztliche Aufgaben erledigen – das ist ein wichtiges Element eines künftigen Primärversorgungsmodells. Eine vergleichende Studie liefert dazu neue Evidenz. Doch bei der Übertragbarkeit auf Deutschland hapert es.
Am Ende gab es kaum noch Akteure, die für den Masterplan Medizinstudium kämpfen wollten. Die Reform ist nicht gescheitert, es fehlt in Bund und Ländern schlicht am Gestaltungswillen.
Mehr Menschen mit medizinischem Versorgungsbedarf, mehr ältere Ärztinnen und Ärzte mit sinkenden Arbeitszeiten: Um die Antwort auf die Frage, wie sich das Gesundheitssystem gegen die Demografie stemmen kann, wird heftig gerungen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Digitalstrategie aktualisiert: Die von Ärzten und Versicherten bisher wenig geliebte ePA soll das zentrale Digital-Tool werden. Die Ziele sind ambitioniert, das Echo ist geteilt.
Um „Arbeitszeit“ auf die Agenda zu setzen, ist nicht selten kalkulierte Provokation mit im Spiel. Die aktuell ihre Wirkung auch beim Verband medizinischer Fachberufe nicht verfehlt.
Die Kassenärzte melden sich in der Diskussion um Einsparungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Vorschlägen zu Wort – und sehen sich dabei nicht als einen relevanten Ausgabenposten im Gesundheitswesen.
Vor neun Jahren markierte der Masterplan Medizinstudium 2020 das Ziel der Politik: Wir setzen Leitplanken für eine moderne Studienstruktur. Bund und Länder aber liefern nicht. Jetzt übernehmen die Fakultäten das Zepter. Was haben sie vor?
Wenn es um Informationen von der KV geht, sollten nach Ansicht der Mitglieder in Westfalen-Lippe diejenigen Themen im Mittelpunkt stehen, die ihnen bei der täglichen Arbeit in den Praxen nützen.
Die KV Westfalen-Lippe hält ein Qualitätssicherungs-Verfahren zu Antibiotikaverordnungen nicht für sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte würden bereits vergleichsweise zurückhaltend verschreiben.
Die KV Westfalen-Lippe setzt im Bereitschaftsdienst verstärkt auf Telemedizin. Das komme sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch bei Ärztinnen und Ärzten gut an, heißt es.
In der Debatte um verschreibende Apotheker*innen geht es wieder einmal ums Prinzip. Dabei sollten die Heilberufe vielmehr gemeinsam überlegen, unter welchen Bedingungen Kompetenzen sinnvoll, sicher und entlastend aufgeteilt werden können, findet Pascal Lemmer von der bvmd.