Wie lange sollen gesetzlich Versicherte auf einen Termin beim Facharzt warten? „Angemessen wären drei Wochen“, meint SPD-Fraktionschef Matthias Miersch – und fordert einen gesetzlichen Anspruch. KBV-Chef Andreas Gassen reagiert prompt.
Im Streit um das KHAG will eine Ländermehrheit bisher kein Vermittlungsverfahren. Motto: Besser wird es nicht mehr. Doch der Konflikt um Pflegepersonaluntergrenzen könnte auf den letzten Metern noch eskalieren.
Seit Einführung der DiGA im Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2025 haben die gesetzlich Versicherten rund 1,6 Millionen DiGA-Freischaltcodes eingelöst – davon knapp 690.000 im Jahr 2025.
Drei „Leuchtturm“-Projekte aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung ausgezeichnet. Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner.
Bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss nehmen Sachverständige kontrovers zu Vorschlägen der Grünen-Fraktion Stellung. Im Fokus: Muss die Beweislast bei Schadensersatzprozessen neu justiert werden?
Eine ehrliche Debatte über Ausgabenkürzungen fordert Grünen-Gesundheitssprecher Janosch Dahmen. Langfristige Prognosen gingen von 40 Milliarden Euro Defizit bei den Kassenfinanzen aus – Auswirkungen des Iran-Krieges seien noch nicht eingepreist.
Was halten Niedergelassene vom geplanten Primärarztsystem? Die Ärzte Zeitung hat mit elf Medizinerinnen und Medizinern in Unterfranken gesprochen. Es zeigt sich: An den Plänen scheiden sich die Geister.
Die gesetzliche Krankenversicherung hat zuallererst ein Ausgabenproblem. Jüngste Vorschläge wie zur Mitversicherung von Ehepartnern verschleiern diese Herausforderung. Nötig ist ein rigides Sparpaket für die GKV – und zwar rasch.
Fast jede dritte Hausarztpraxis nimmt in Hessen inzwischen an dem Versorgungsprogramm teil, die Patientenzahl steigt. Ein Vorbild für die Primärarzt-Debatte, findet Hessens Hausärzteverband.
Die neue GOÄ steht auf der To-do-Liste der Politik; der Entwurf von BÄK, PKV und Beihilfe steht. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert GOÄ-Spezialist Conrad C. Singe, was bei Gesprächs- und Untersuchungsleistungen zu erwarten ist.
So ist das mit dem Durchschnitt: Die einen liegen drüber, die anderen darunter. Aufs Ganze gesehen ist deshalb die wirtschaftliche Lage der Apotheken besser, als in deren Beschreibung durch die Standesvertreter.