Der Bund soll für gesamtgesellschaftliche Aufgaben aufkommen, nicht die Beitragszahler in Kranken- und Pflegekassen. Der Bundesrat mahnt bei der Bundesregierung finanzielle „Ehrlichkeit“ an.
Ein Dekubitus entwickelt sich. Dieses Zeitfenster sollte laut der Pflegewissenschaftlerin Kerstin Gmeinwieser strukturiert für Prävention, Monitoring und Intervention genutzt werden.
Auch Daten aus Kanada legen nahe, dass eine Herpes-zoster-Impfung einer Demenz bei älteren Menschen vorbeugt: Unter Impfberechtigten ist das Demenzrisiko deutlich reduziert, jedoch mit Unterschieden zwischen den Geschlechtern.
Bislang werden viele Patienten mit seltenen Erkrankungen in speziellen Zentren behandelt. Regionale Verbünde wären eine Chance, sie auch vor Ort besser zu versorgen.
Seit einigen Wochen nimmt die RSV-Aktivität zu. Nun spricht das Robert Koch-Institut vom Start der RSV-Welle. Auch die Grippe-Welle hält an. Ein Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen.
Bei manchen Untersuchungen von Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist ein Nadelstich nötig, der den Kleinen oft sehr weh tut. Mit gut erforschten und einfachen Maßnahmen lassen sich Schmerzen und Stress für die Kinder aber wirksam reduzieren.
Bei der Abrechnung von Long-COVID-Leistungen gibt es eine signifikante Änderung: Überweisungen sind jetzt bei der EBM-Ziffer 37802 Pflicht und nicht mehr nur Kür.
Kein Kaffee bei Vorhofflimmern? Diese Empfehlung könnte überholt sein. Koffeinhaltiger Kaffee begünstigt offenbar nicht die Entstehung supraventrikulärer Arrhythmien. Ganz im Gegenteil.
Um Kalorien zu sparen, wird oft zu Getränken und Speisen mit Süßstoffen gegriffen. Aber Vorsicht: Nicht nur, dass diese wohl kaum nützen – vielmehr bergen sie sogar ein Risiko für Mensch und Umwelt, meint Gastautor Professor Stephan Martin.
Der Heidelberger Neurologe Dr. Dr. Varun Venkataramani hat herausgefunden, wie Glioblastomzellen ihr eigenes Wachstum sicherstellen, und auch eine Strategie entwickelt, dies zu unterbinden. Dafür zeichnet ihn das PEI aus.
Die Behandlung von Patienten mit ASD kann für Ärzte und MFA eine Herausforderung sein. Worauf sollten sie im Umgang achten? Forscherin und Ärztin Christine Freitag gibt Tipps im „ÄrzteTag“-Podcast.
Zwei Jahre lang konnte das Vereinigte Königreich seinen Masern-Eliminierungsstatus aufrechterhalten. Stagnierende Impfquoten sorgen für eine erneute Ausbreitung der Infektion. In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild.
Einer Meldung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zufolge gibt es derzeit Lieferengpässe bei Luminal® Injektionslösung. Diese sollen noch bis Mai anhalten.
Sich nahestehende Personen, die einander keine Niere spenden können, sollen künftig an andere Paare spenden können - das soll die Nieren-Überkreuzspende ermöglichen. Doch das Gesetz habe auch seine Schwächen, wie Kollegen anmerken.
Im Raum Karlsruhe–Freiburg werden digitale Onkologie-Lösungen in die Versorgung ländlicher Regionen eingebracht: Fach- und Hausärzte sowie Patienten werden standortunabhängig vernetzt.
Wie lassen sich Patientinnen und Patienten für die Grippeimpfung motivieren? Ein amerikanisches Team zeigt, dass sich die Impfrate durch Nudging in Form von SMS-Nachrichten positiv erhöhte – jedoch nicht in allen Gruppen.
Ein Mann will Suizid begehen, bittet ChatGPT um eine Anleitung und wird von der KI in die Klinik geschickt. Dort müssen sich die Ärzte gut auf die Gespräche vorbereiten, da er die Therapie bestens informiert hinterfragt.
Die Leitlinie „Livedovaskulopathie“, eine seltene Hauterkrankung, wurde kürzlich aktualisiert. Die Leitlinienkoordinatorin Dr. Marie-Luise Schiffmann erklärt im Gespräch mit der Ärzte Zeitung, worauf es bei der Diagnose ankommt.
Das mittelfristige Exazerbationsrisiko von Asthmakranken lässt sich offenbar anhand des Mengenverhältnisses von bestimmten Sphingolipiden zu Steroiden im Blut gut einschätzen. Die Vorhersage gelingt damit besser als anhand von klinischen Parametern.
Wer viel Konservierungsstoffe über die Nahrung aufnimmt, muss mit einem erhöhten Krebsrisiko rechnen. Ein solcher Zusammenhang lässt sich primär für nicht antioxidativ wirkende Zusatzstoffe wie Nitrit und Nitrat, aber auch Sorbat und Acetat berechnen.
In der neuen Auflage der Leitlinie „Berufliche Hautmittel“ finden Sie alles Wissenswerte rund um Hautschutz, Hautpflege und Hautreinigung – für sich selbst und Ihre Patienten.
Trägerinnen von pathogenen Varianten des BRCA1- oder BRCA2-Gens, die sich zur Risikosenkung einer bilateralen Mastektomie unterziehen, erkranken seltener an Brustkrebs. Ein irisches Studienteam untersuchte nun auch die Effekte auf die Gesamtmortalität.
Wie damit umgehen, wenn Patientinnen und Patienten sich Maßnahmen wünschen, die eine KI empfohlen hat, die Sie aber für (noch) nicht geboten halten? US-Otolaryngologen geben fünf Tipps.
Ambulantisierung liegt gesundheitspolitisch im Trend. Doch wie ergeht es Menschen, die ambulant operiert wurden im weiteren Verlauf? Eine Studie aus dem Vereinigten Königreich gibt Aufschluss.
Bei sehr starkem Schwitzen reichen die konservativen Maßnahmen in einigen Fällen nicht aus. Ein operativer Eingriff am Sympathikus sollte bei Hyperhidrose-Betroffenen aber wohlüberlegt sein und kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen in Frage.
Die Stadieneinteilung beim malignen Melanom spiegelt nicht unbedingt das Risiko für einen melanombedingten Tod wider: Das zeigt ein Vergleich von Stadium-IIC- mit Stadium-IIIA-Tumoren auf der Basis von schwedischen Registern.
Was gibt es bei der Planung der Therapie von Menschen mit Opiatabhängigkeit zu beachten? Empfehlungen gibt die neue S3-Leitlinie zu opioidbezogenen Störungen.
Die Atopische Dermatitis beginnt häufig schon im Säuglingsalter, der weitere Verlauf ist individuell variabel. Doch bei wem persistieren die Symptome, wer erreicht eine Remission?
Für die Wundversorgung stehen tausende teils sehr teure Produkte zur Verfügung. Aber so schwer müssen sich Ärzte die Auswahl gar nicht machen, hieß es bei einer hausärztlichen Fortbildung.
Valiltramiprosat bremst den kognitiven Abbau bei Personen mit zwei ApoE4-Allelen und einer Alzheimer-bedingten leichten kognitiven Einschränkung. Die Therapie könnte eine Alternative bei Kontraindikation für eine Antikörpertherapie darstellen.
Mit der Empfehlung der STIKO zur Impfung gegen Herpes zoster bei Risikopersonen ab 18 Jahren erweitert sich der Kreis der Impfberechtigten. Was bedeutet das fürs Impfmanagement?
Die hausärztliche Betreuung von Überlebenden einer Krebserkrankung ist herausfordernd. Welche Informationen aus der Onkologie den Übergang verbessern könnte, erklären Forscherin Sandra Salm und Hausärztin Eva Rappen-Cremer im Interview.
Neue Daten zur Adagrasib-Behandlung von Personen mit einem vorbehandelten KRAS-mutierten fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) lassen vermuten, dass der Heilige Gral in der KRAS-Hemmung eher noch nicht gefunden ist.
Die meisten Kinder mit fortgeschrittener Krebserkrankung erhalten in Bayern erst kurz vor dem Tod eine palliative Versorgung. Am häufigsten werden Kinder mit ZNS-Tumoren palliativ behandelt, am seltensten solche mit hämatologischen Krebsformen.
Oxidativer Stress ist ein Faktor bei Allergien und Entzündungen. Das gilt auch für die Atemwege und die Haut. Vitamin C kann daher ein Therapiebaustein sein, etwa bei Asthma und atopischer Dermatitis.