Die Ständige Impfkommission hat einen neuen Impfkalender für das Jahr 2026 veröffentlicht. Er enthält die im vergangenen Jahr beschlossenen Empfehlungen bei einer Reihe von Standard- und Indikationsimpfungen.
Die Zahl junger Menschen mit Darmkrebs nimmt in Deutschland offenbar nur gering zu – im Unterschied zu den USA oder Asien. Somit scheint hierzulande kein Absenken der Altersgrenze zur Früherkennung erforderlich zu sein.
Das Hygienemanagement ist weit mehr als eine Pflichtübung für Arztpraxen. Es dient vor allem dem Schutz des Teams und der Patienten. Auf welche Knackpunkte es ankommt und wie Praxen unkompliziert ihren Hygieneplan aufsetzen.
Seit Januar 2026 ist Aflibercept 8 mg in Deutschland nun auch zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) zugelassen.
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Die chronisch entzündliche Hauterkrankung Akne inversa geht für Betroffene mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einher. Auf Kasse gibt es jetzt bald eine Option zur Symptomlinderung mehr.
In Deutschland bekommen Menschen mit ADHS seit 2017 immer häufiger Medikamente verschrieben – der Trend wird auch in anderen europäischen Ländern beobachtet. Kollegen ordnen Studienergebnisse ein.
dagnä-Geschäftsführer Dorian Doumit spricht im Interview mit der Ärzte Zeitung über Erfolge bei der Eindämmung von Aids, neue und wirksame Therapeutika bei HIV – und warum es sich dennoch um eine dauerhafte Gesundheitsaufgabe handelt.
Die Leopoldina fordert die Politik zu einer nationalen Adipositas-Strategie auf. Kleinteilige Prävention sei nicht wirksam, harte Regulation zugunsten gesunder Lebensverhältnisse dagegen schon. Fachgesellschaften begrüßen die Stellungnahme.
Frauenherzen schlagen anders als Männerherzen – und sie werden im Krankheitsfall schlechter versorgt. Große Chancen liegen in der Prävention. Fünf Risikofaktoren sind dabei besonders relevant.
Eine groß angelegte Befragung der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz weist auf die häufigsten krebsfördernden Stoffe in verschiedenen Berufsgruppen hin. Die Kontrollmaßnahmen variieren dabei von Sektor zu Sektor.
Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Aussichten. Für gesetzlich Versicherte gib es entsprechende Programme. Doch bei der Nutzung hapert es in Schleswig-Holstein.
Aus Sicht des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes behindert das starre Ordersystem von Grippeimpfstoffen die Impfkampagne. Drohende Regresse sorgten für zurückhaltende Bestellungen. Vielerorts sind die Vakzine knapp.
Eine kleine US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es nach einer Mpox-Infektion langfristig zu Narben und Verfärbungen der Haut kommen kann. Aber auch andere anhaltende Veränderungen sind möglich.
Mit einem telemedizinischen Pilotprojekt geht das Fußnetz Bayern bei der Vernetzung von Haus- und Fachärzten neue Wege mit Blick auf das diabetische Fußsyndrom.
Menschen mit chronischen neuropathischen Schmerzen profitieren offenbar nicht von einem Cannabiskonsum. Ein aktualisiertes Cochrane-Review fand dafür keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege.
Spätfolgen einer Coronaimpfung wie auch -erkrankung beschäftigen Medizin, Politik – und die Justiz. Berufsgenossenschaften müssen trotz dünner Studienlage bei Arbeitsunfällen zahlen, sagen die Richter.
Die Doxycyclin-Postexpositionsprophylaxe ist ein Baustein der Prävention sexuell übertragbarer Infektionen (STI) – könnte aber zu mehr Antibiotikaresistenzen führen. Das ECDC hat die Lage analysiert.
Männer in Deutschland und der EU sterben immer seltener an Lungenkrebs – 2026 soll das auch für Frauen gelten. Darauf deuten Daten einer Prognose. Beim Rückgang der Sterberaten gibt es aber eine Ausnahme.
Eine neue Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist im DiGA-Verzeichnis gelistet worden: Oviva Direkt Bluthochdruck soll systolischen Blutdruck senken und Körpergewicht reduzieren.
Über 10.000 Expertinnen und Experten treffen sich im Februar 2026 beim Deutschen Krebskongress. Auch für Hausärzte gibt es viel zu entdecken, wie zum Beispiel die hohe Zahl an Vorträgen zum Thema Vorsorge, Früherkennung und Interdisziplinarität bei Lungenkrebs zeigt.
Leitlinien-Empfehlungen sind schön und gut. Sie müssen aber auch in der Praxis ankommen. Eines ersetzen sie nur bedingt: Erfahrung beim Thema Bildgebung.
In einer Querschnittsstudie bei Lupus-Erkrankten gab mehr als ein Drittel an, mindestens einmal im Monat ungewollt Urin zu verlieren. Die Prävalenz korrelierte mit der Krankheitsaktivität.
Einer aktuellen europäischen Studie zufolge hinkte die Qualität der Befundung von Magnetresonanztomografien der Sakroiliakalgelenke bei Spondyloarthritis den Vorgaben zuletzt hinterher.
Menschen mit Morbus Crohn müssen stark auf ihre Ernährung achten. Ein Team aus Stanford hat nun Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die den Nutzen einer kalorienrestriktiven Diät nahelegen.
Die 12. Nationale Hyperlipidemia Academy beleuchtete das Update der europäischen Dyslipidämie Leitlinien 2025 und neue Strategien zur Verbesserung der Prognose von Hochrisikopatientinnen und patienten. Im Fokus standen Lipidmanagement sowie weitere kardiovaskuläre Risikotreiber wie CKD, Adipositas und Diabetes.
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Schwangerschaftsabbrüche gehören zu den häufigsten benötigten Eingriffen in der Gynäkologie. Doch nur wenige Gynäkologen und Kliniken bieten den Eingriff an. Wie Hausärzte die Unterversorgung lindern können, erklären zwei Ärztinnen von Doctors for Choice.
Ärzte und Ärztinnen erachten einen von sechs Patienten als „schwierig“. Diesen Status erlangen die Betroffenen wohl vor allem durch Merkmale wie Persönlichkeitsstörungen und psychische Erkrankungen.
Eine Herzinsuffizienz kann durch bestimmte Medikamentenkombinationen verschlimmert oder auch getriggert werden. In einem Konsenspapier haben internationale Kardiologen relevante Nebenwirkungen und Interaktionen zusammengefasst.
Tenosynoviale Riesenzelltumoren, auch bekannt als PVNS (Pigmentierte Villonoduläre Synovitis), sind seltene gutartige, lokal aggressive Weichteiltumoren, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Bisher gab es aber, abgesehen von einer chirurgischen Behandlung, kaum therapeutische Optionen.
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In den USA soll eine KI-gestützte telemedizinische Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes in die Regelversorgung eingeführt werden. Ziele sind das frühe Erkennen von Stoffwechselproblemen und schnelle Interventionen.
Körperliches Training kann bei der Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) großen therapeutischen Nutzen haben. Worauf kommt es an? Und braucht es dafür Ausdauer- oder Krafttraining? Ein Kollege klärt auf.
Der duale GLP-1/GIP-Rezeptoragonist Tirzepatid empfiehlt sich mit Ergebnissen einer großen Studie als weitere Option zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und manifester Gefäßerkrankung.
Späte Diagnose, frühe Tumorstreuung: Patienten mit Pankreaskrebs haben nach wie vor eine trübe Prognose. In einer Studie wurde nun getestet, ob die Flüssigbiopsie helfen könnte, die Situation zu verbessern.
Ihr Erfolg bei der Gewichtsreduktion hat Semaglutid, Tirzepatid & Co. einen Boom beschert. Doch der Effekt könnte nach dem Absetzen schnell verpuffen. Ein systematisches Review mit Metaanalyse liefert konkrete Zahlen.
Die Osteoporose-Diagnostik ist auch bei Menschen mit Prothesen im Alter notwendig. Denn Frakturen um die Prothese sind häufig Osteoporose-bedingt, sagt der Orthopäde und Chirurg Georgi Wassilew im Interview.
Gelenkschmerzen, Gewichtsverlust und intermittierendes Fieber: Bei einer über 70-Jährigen steht dahinter eine schwere Erkrankung – die eher mit einem Beginn in jüngeren Jahren und anderen Symptomen in Verbindung gebracht wird.
Der Langzeiterfolg nach einem Knie- oder Hüftgelenksersatz hängt nicht nur von den operierenden Ärzten ab. Wichtig ist auch die Zeit vor der Operation. Worauf es bei einer guten Vorsorge ankommt.
Das Beißzangen-Impingement des Hüftgelenks war in einer großen Studie mit einem signifikant höheren Risiko für eine spätere Hüftarthrose assoziiert – allerdings nur dann, wenn ein bestimmter Winkel überschritten wurde.
Bei nicht-spezifischen Nackenschmerzen müssen Patienten mehr Selbstverantwortung übernehmen. Kein Physiotherapeut hat „magische Hände“, meint Kerstin Lüdtke, selbst Physiotherapeutin. Sie erzählt im Interview, worauf es beim Sport gegen Nackenschmerzen ankommt und warum sie keine Übungspläne mehr schreibt.
Schmerz versetzt viele Menschen in eine Schonhaltung. Bewegung? Fehlanzeige! Dabei hilft manchmal genau diese am meisten. So bei nicht-spezifischen Nackenschmerzen. Tipps fürs Patientengespräch gibt Kollege Thomas Kötter.
Sekundäre Hypertonien sind nicht sehr häufig, aber übersehen will man sie nicht. Ein schrittweises Vorgehen bei Bluthochdruck kann im Alltag helfen – und es trägt dazu bei, unnötige Untersuchungen zu vermeiden.
Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren und einer schlechteren Prognose bei Hirntumoren. Sollte man den Betroffenen daher dazu raten, lieber auf andere Wirkstoffe zurückzugreifen?
Bei Menschen mit Diabetes, die sich wiederholt ihr Insulin an derselben Stelle spritzen, kann sich eine Lipohypertrophie entwickeln. Eine ähnliche Folgekomplikation, die nicht von selbst verschwindet, ist seltener und weniger bekannt. Eine Kasuistik.