Rund 60.000 Menschen bundesweit benötigen regelmäßig eine Blutwäsche, bei weiteren fünf Millionen ist die Nierenfunktion eingeschränkt. Früherkennung ist daher entscheidend.
Hamburg Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks fordert strengere Regeln für Transplantationen - dabei hat sie es auch auf die Ärzte abgesehen. Sie greift damit dem Gipfeltreffen am Montag vor.
Der Skandal um mutmaßlich manipulierte Patientenakten am Göttinger Uniklinikum ist längst Chefsache: Bundesgesundheitsminister Bahr will mit allen Verbänden klären, welche Lehren für die Transplantationsmedizin zu ziehen sind.
Bei der Debatte über das Fehlverhalten einzelner Beteiligter bei der Organtransplantation dürfe man die Not der Patienten nicht außer Acht lassen, betont die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) in einer Mitteilung.
Manipulationen bei der Organvergabe am Uniklinikum Göttingen veranlassen die Bundestagsfraktion der Linken zu mehreren Dutzend Detailfragen an die Bundesregierung.
Bei der Verteilung von Spenderorganen gibt es Auffälligkeiten: Neun von zehn Spenderherzen würden inzwischen an Patienten mit dem intransparenter geregelten Hochdringlichkeitsstatus vergeben, berichtet die 'Frankfurter Rundschau' (Samstagsausgabe).