Ein Projekt zur Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ist in Bayern gestartet. Ganz auf der Linie des „Gesundes-Herz-Gesetzes“ liegen die Initiatoren da mit aber nicht.
Das CHMP der EMA hat sich gegen eine Zulassung des ersten Beta-Amyloid-Antikörpers bei Alzheimer in der EU ausgesprochen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie kritisiert die Entscheidung.
Hepatitis C soll nach dem Willen der WHO bis 2030 eliminiert sein. Das Vorhaben scheint utopisch. Um die Ziele zu erreichen, sind umfassende Präventions- und Aufklärungsstrategien nötig – auch in Deutschland.
Wie sollen die Regeln für Autofahrer nach dem Konsum von Alkohol oder Cannabis aussehen? Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi ist für klare Verhältnisse.
Das Hepatitis-B- und -C-Screening wurde vor knapp drei Jahren als Zuschlag zum Check-up-35 eingeführt. Zahlen des Zi zeigen, dass das Angebot genutzt wird – noch wird das Potenzial aber nicht voll ausgeschöpft.
Bis 2030 soll laut EU der Europäische Gesundheitsdatenraum stehen. Wesentlich unkonkreter blieb es beim informellen Treffen in Budapest in puncto Organspende und kardiovaskuläre Erkrankungen.
Die Trägerorganisationen der Nationalen Präventionskonferenz stimmen in den Chor der Kritiker am geplanten Gesundes-Herz-Gesetz ein. Prävention dürfe nicht auf Vorbeugemedizin verengt werden.
Lange Wartezeiten auf Arzttermine, Engpässe bei Medikamenten, Defizite bei Kranken- und Pflegekassen: Immer mehr Bürger verlieren offenbar das Vertrauen in das Gesundheitssystem.
Einen neuen Weg dafür, Mitarbeiter des Gesundheitswesens zeitlich zu entlasten, testet die Republik Moldau. Dort lassen sich HIV-Tests sowie Material zur Prävention am Automaten beziehen.
Bevor die Kinderarztpraxen die RSV-Prophylaxe als GKV-Leistung anbieten können, muss das Bundesgesundheitsministerium dafür die rechtliche Grundlage schaffen, fordert Pädiater Michael Achenbach.
Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten und die Deutsche Diabetes Gesellschaft sehen die Nationale Strategie zur freiwilligen Zuckerreduktion als gescheitert an. Sie wollen eine Steuer.
Bayerns Gesundheitsministerium zeichnet unter anderem das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität für ein Infoportal zur Depression und psychischen Gesundheit aus.
Das IGES-Institut hat die überarbeitete Kinder-Richtlinie evaluiert. Es offenbaren sich einige klare und überraschende Befunde. Die Neuerungen im Gelben Heft kamen zumindest teilweise bei den Eltern an.
Effektive Vorsorge lohnt sich – auch finanziell. Deshalb sagt Deutschland weitere 50 Millionen Euro für den internationalen Pandemiefonds zu. Der Fonds soll eine weitere Pandemie frühzeitig bekämpfen.
Unter Jugendlichen gibt es derzeit viele Keuchhusten-Fälle. Das Robert Koch-Institut und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) vermuten, dass das auch an versäumten Auffrischimpfungen liegt.
Das Land Berlin spricht sich dafür aus, die U 10, U 11 und J 2 zur Regelleistung der Krankenkassen zu machen. Zur Not will es weiterführende Initiativen prüfen, teilt die Gesundheitssenatorin mit.
Kritik an der RSV-Prophylaxe-Verordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium übt die KV Berlin. Sie fordert, den Pädiatern die Leistung zu vergüten und diese nicht in der Versichertenpauschale
In den USA wird empfohlen, Kinder und Jugendliche mindestens einmal auf Dyslipidämien zu screenen. Dieser Rat wird offenbar nicht angenommen, lassen Studienergebnisse vermuten.
Im Jahr 2023 sind mehr Versicherte der AOK Nordwest zur Krebsfrüherkennung gegangen als in den Vorjahren. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sind die Quoten aber noch zu gering, betont die Kasse.
Minister Lauterbach will die Pflege-Eigenanteile deckeln, die PKV warnt vor Milliardenkosten – und der BKK Dachverband findet: zu einseitig. Der größte Pflegedienst werde komplett ignoriert in der Debatte.
Die Kritik von Krankenkassen und Fachverbänden ist aus Sicht der SPD-Bundestagsabgeordneten Baradaris plausibel. Tatsächlich müsse die Prävention von Herz-Kreislauf-Leiden jedoch besser werden.
Gesundheitsminister Lauterbach und die ärztliche Selbstverwaltung sehen sich jeweils im falschen Film. Zu begutachten ist das bei der Notfallreform – und natürlich beim umstrittenen „Gesundes-Herz-Gesetz“.
Die Aidshilfe erinnert den Bundeskanzler an ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag: Personen ohne Aufenthaltspapiere sollen ohne Abschieberisiko Zugang zur HIV-Versorgung erhalten.
Die KBV drängt auf eine ausreichende Vergütung der RSV-Vorsorge. Dass die RSV-Prophylaxe Teil der Grund- und Versichertenpauschale ist, sei falsch, so der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen.
Eine Zuckersteuer könne ein erster Schritt sein für eine gesündere Lebensweise, sagt der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte Hubmann. Allerdings sei das nur ein Baustein, um hohen Fallzahlen bei Diabetes und Adipositas zu begegnen.
Unter einer Therapie mit Semaglutid könnte das Verlangen nach Alkohol sinken, wie die Ergebnisse einer Kohortenstudie aus den USA andeuten. Bevor man jedoch den Off-Label-Einsatz bei Suchtkranken erwägt, müssen die Ergebnisse in randomisierten Studien bestätigt werden.