Apotheken

AvP-Insolvenz: Brandenburg meldet Entspannung

Nach der Pleite des Zahlungsdienstleisters AvP rechnen Apotheken mit einer Insolvenzquote von 75 bis 90 Prozent.

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Potsdam. Nach der Insolvenz des Zahlungsdienstleisters AvP hat sich die Lage für Brandenburgs Apotheken offenbar entspannt. „Der Apothekerverband hat uns informiert, dass keine weiteren Informationen mehr vorliegen, dass Apotheken im Land von der Schließung bedroht seien“, sagte Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Potsdamer Landtags.

In Brandenburg hatten insgesamt 121 Apotheken ihre Rezept-Abrechnung mit den Krankenkassen über AvP abwickeln lassen. Wie die Staatssekretärin im Ausschuss berichtete, rechne man damit, dass die Apotheken eine recht hohe Ausschüttung aus der Insolvenzmasse erwarten könnten. Gutachter rechneten mit einer Insolvenzquote von 75 bis 90 Prozent. (lass)

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