Ab Mitte Mai

Bayern plant Rückkehr von Krankenhäusern zum Regelbetrieb

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München. Angesichts der Entwicklung der COVID-19-Zahlen will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml bereits ab Mitte Mai dieses Jahres bestimmte Krankenhäuser wieder zum Regelbetrieb zurückkehren lassen. Die Details für einen entsprechenden Stufenplan zur flexibleren Auslastung der Krankenhauskapazitäten seien bereits in Arbeit.

„Planbare Krankenhausbehandlungen sind wichtig – deshalb wollen wir sie je nach Lage wieder ermöglichen“, sagte Huml am Freitag in München. Zugleich betonte sie dabei die Notwendigkeit, weiterhin Vorsicht walten zu lassen. „Wir werden nicht das Risiko eingehen, dass eine zu rasche Abkehr von der jetzigen Linie die bisherigen Erfolge zunichte macht.“

Der Stufenplan erlaube eine schrittweise und vorsichtige Rückkehr in den Regelbetrieb. Voraussetzung ist allerdings, dass innerhalb der Einrichtung alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen getroffen wurden.

Als erste Einrichtungen, die unter diesen Bedingungen zum Regelbetrieb zurückkehren dürfen, werden reine Privatkliniken, psychosomatische Einrichtungen sowie Reha-Einrichtungen und zugelassene Akutkrankenhäuser genannt.

Welche Einrichtungen genau dafür in Frage kommen, würden die regionalen Behörden vor Ort in enger Abstimmung mit den örtlich zuständigen ärztlichen Leitern entscheiden. Bei Akutkrankenhäusern sei zudem die Zustimmung des Gesundheitsministeriums als Krankenhausplanungsbehörde einzuholen. (Bfe)

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