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Medizinische Hochschule

Brandenburg debattiert weiter über MHB-Kürzungen

Die Diskussion über geplante Kürzungen bei der Medizinischen Hochschule Brandenburg in Neuruppin gehen in die nächste Runde.

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Potsdam. In Brandenburg wird weiter über die geplanten Kürzungen bei der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) in Neuruppin diskutiert. Sie soll statt bislang 6,6 Millionen Euro künftig nur noch fünf Millionen Euro Landeszuschuss erhalten.

„Mein Stand ist derzeit, dass wir es prüfen, ob die 1,6 Millionen Euro nötig sind“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann bei der ersten Lesung des Doppelhaushalts für 2025 und 2026 am Donnerstag. Das Land bekenne sich grundsätzlich zur Hochschule in Neuruppin.

Fokus auf Krankenhaus-Infrastruktur

Finanzminister Robert Crumbach (BSW) hatte zuvor den Erhalt aller Gesundheitsstandorte und den Ausbau der „Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem“ in Cottbus als Priorität bezeichnet. „Für die reguläre Krankenhausförderung werden jährlich 190 Millionen Euro zur Verfügung stehen.“ „Das ist notwendig für unsere Krankenhaus-Infrastruktur.“

Zusätzlich investiere man ab dem Haushalt 2026 im Rahmen der Krankenhausreform weitere Landesmittel zur Kofinanzierung des Transformationsfonds. Für die MUL-CT stelle man neben den Investitionskosten, Betriebskostenzuschüsse in Höhe von 40 Millionen Euro (2025) und 35 Millionen Euro (2026) bereit.

„Der Erhalt unserer Gesundheitsstandorte ist wichtig“, so Crumbach. „Wer krank ist, darf nicht stundenlang über Land zur nächsten Poliklinik oder Krankenhaus reisen müssen.“ (lass)

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