Direkt zum Inhaltsbereich

Chili-Scharfmacher senkt auch den Blutdruck

Veröffentlicht:

CHONGQING (ob). Der Wirkstoff Capsaicin, der als Inhaltsstoff von Chilischoten für die geschmackliche Schärfe sorgt, senkt anscheinend auch den Blutdruck - zumindest bei hypertensiven Labormäusen. Das berichten chinesische Forscher jetzt in der Fachzeitschrift "Cell Metabolism".

Sie fanden bei ihren Experimenten heraus, dass die blutdrucksenkende Wirkung wohl auf eine direkte Stimulation von in Gefäßen enthaltenen Ionenkanälen (TRPV1) durch Capsaicin zurückzuführen ist. Die Aktivierung dieser Kanäle verstärkt die Bildung von Stickoxid (NO), was wiederum zur Verbesserung der endothelabhängigen Vasodilatation und so zur Blutdrucksenkung beiträgt.

Ob allerdings die den Labortieren zugemutete langfristige Capsaicin-Exposition auch auf den Menschen übertragbar ist, bleibt noch zu klären.

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Tipps von KI-Expertin

So hilft Künstliche Intelligenz den MFA im Praxisalltag

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau