Nachruf

Christa Maar, Gründerin der Felix Burda Stiftung, ist gestorben

Im Alter von 83 Jahren ist die Vorkämpferin der Darmkrebs-Prävention, Dr. Christa Maar, verstorben.

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Dr. Christa Maar hatte 2001 zusammen mit dem Verleger Hubert Burda die Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen.

Dr. Christa Maar hatte 2001 zusammen mit dem Verleger Hubert Burda die Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen.

© Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.

München. Dr. Christa Maar, die Gründerin und Geschäftsführerin der Felix Burda Stiftung, ist am Freitag im Alter von 83 Jahren in München verstorben. Maar gilt nicht nur als Vorkämpferin für die Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs, sondern für die Präventionsmedizin insgesamt.

2001 hatte sie zusammen mit dem Verleger Hubert Burda die Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen. Der gemeinsame Sohn Felix (geboren 1967) war im selben Jahr an einem zu spät erkannten Darmkrebs verstorben.

Mit ihrer Medien-Kampagne „Darmkrebsmonat März“ hat sie es geschafft, die Darmkrebsvorsorge in den Blick der Bevölkerung zu rücken. Und zugleich wesentlich dazu beigetragen, dass die Vorsorgekoloskopie für gesetzlich Krankenversicherte eingeführt wurde.

Im Jahr 2004 konstituierte sich das „Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.“, ein Zusammenschluss innovationsfreudiger Ärzte und Wissenschaftler, den sie als Präsidentin leitete.

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Ihrer gesundheitspolitischen Gremienarbeit im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und ihren Lobbyinitiativen sind wichtige Verbesserungen im deutschen Gesundheitssystem, wie die Einführung des Einladungsverfahren zum Darmkrebsscreening, zu verdanken, heißt es zu Recht im Nachruf der Felix Burda Stiftung.

Für ihre Verdienste erhielt Maar das Bundesverdienstkreuz (2005) und den Bayerischen Verdienstorden (2011). (eb)

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