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Rheinland-Pfalz

Corona-Impfungen regional unterschiedlich schnell

13 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind einmal gegen COVID-19 geimpft. In den Regionen geht es dabei unterschiedlich schnell voran.

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Eine Notfallsanitäterin erhält in Mainz ihre Schutzimpfung gegen Corona.

Eine Notfallsanitäterin erhält in Mainz ihre Schutzimpfung gegen Corona.

© Boris Roessler/dpa

Mainz. Mit einer Erstimpfungsquote gegen COVID-19 von durchschnittlich rund 13 Prozent liegt Rheinland-Pfalz im Vergleich zu anderen Bundesländern im oberen Drittel, erklärt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

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Weiterhin hätten 200.000 oder etwa 5,4 Prozent der Rheinland-Pfälzer eine Zweitimpfung erhalten. Dass die Zweitimpfungsquote im Bundesdurchschnitt eher im niedrigeren Bereich liegt, erklärt die Ministerin mit der schon von Anfang an verfolgten Strategie, dass in Rheinland-Pfalz möglichst schnell ein Erstimpfschutz aufgebaut und Puffer möglichst gering gehalten werden sollten.

Dies werde jetzt in allen Bundesländern so gehalten, fügte der rheinland-pfälzische Landesimpfkoordinator und Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm hinzu. Diese Strategie gehöre mittlerweile zum erklärten „Goldstandard“.

Altersstruktur und Impfbereitschaft

Während im Land bereits Menschen der Priogruppe 2 geimpft werden und die 60 bis 69-Jährigen aufgerufen werden, sich für einen Impftermin zu registrieren, offenbaren sich regionale Unterschiede. So sollen Menschen der Priogruppe 2 bis spätestens Mitte Mai geimpft worden sein, den Menschen der Gruppe 3 wird eine Impfung ab Ende April angekündigt.

Diese Diskrepanz könne an zwei Faktoren liegen, erklärt Bätzing-Lichtenthäler – und zwar der Altersstruktur in einer Region und der Bereitschaft, sich impfen zu lassen. So sei es möglich, dass in einer Region mit einem hohen Altersdurchschnitt bereits viele der Priogruppe 2 geimpft worden seien, sodass die 60 bis 69-Jährigen hier im Vergleich zu einer anderen Region schneller an die Reihe kämen.

Bei der Organisation der Impfungen werden die Verantwortlichen immer wieder vor große Herausforderungen gestellt: Gerade seien 10.000 Dosen BioNTech/Pfizer aus noch unbekannten Gründen nicht geliefert worden, erklärte Wilhelm. Ob eine für Ende April angekündigte Lieferung von Moderna möglicherweise ausfallen könnte, sei noch nicht endgültig geklärt.

Wegen der Umstellung der Impfempfehlungen von AstraZeneca müssten 90.000 Menschen auf einen neuen Zweitimpfungstermin umgebucht werden, fügte Bätzing-Lichtenthäler hinzu.

Impfdosen erst für Zentren, dann für Praxen

Seit Dienstag impfen auch Hausärzte in den Praxen. Wie viele Dosen diese zur Verfügung haben, ist nicht bekannt. Die Hausärzte erhalten das, was nach der Belieferung der Impfzentren übrig bleibt, erklärte Bätzing-Lichtenthäler.

Bereits seit Anfang März können Hausärzte ihre immobilen Patienten in der Häuslichkeit impfen. Dafür stehen rund 100 Praxen pro Woche rund 4500 Dosen Impfstoff zur Verfügung. (ato)

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