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Erste Hilfe-Starterkurs erhält Auszeichnung des Deutschen Rats für Wiederbelebung

Wer früh Erste Hilfe lernt, hat auch später weniger Berührungsängste: Ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern, das diesen Ansatz verfolgt, wurde jetzt ausgezeichnet.

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Rostock. In zehn Jahren soll Erste Hilfe in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend eine Selbstverständlichkeit sein. Dieses Ziel hat das Projekt "Erste Hilfe-Starterkurs" (EHS) Mecklenburg-Vorpommern des Landesbildungsministeriums, das die Universitätsmedizin Rostock mit der Projektrealisierung beauftragt hat. Einen ersten Erfolg kann das Projekt bereits verbuchen: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat EHS mit seinem diesjährigen Aktionspreis ausgezeichnet.

Vorgängerkurs stieß auf Resonanz

Nach Angaben von Projektleiter Dr. Gernot Rücker von der Universitätsmedizin Rostock wurden bereits mit einem Vorgängerkurs – „Retten macht Schule“, gemeinsam mit der Björn-Steiger-Stiftung – 75.000 Schüler im Land ausgebildet – bis zur Corona-Pandemie. Von der jetzt ausgezeichneten Erweiterung des Kurses erhofft sich Rücker auch ein bundesweites Signal.

In der kindgerechten Aufbereitung der Erste Hilfe-Themen sieht Dr. Christiane Stehle, Vorstandschefin der Universitätsmedizin Rostock, den Ausgangspunkt dafür, dass das Wissen aus den Kursen später auch in der Gesamtbevölkerung bei medizinischen Notfällen abgerufen werden kann. Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linksfraktion) hob heraus, dass der Kurs Berührungsängste beim Thema Erste Hilfe abbaut. (di)

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