Baden-Württemberg

Gesundheit ist 2019 Jobmotor im Südwesten geblieben

Beim Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Gesundheitsbranche liegt der Südwesten leicht über dem Bundesdurchschnitt, so eine Statistik.

Veröffentlicht:

Stuttgart. Im Jahr 2019 hat die Zahl der Arbeitsplätze im baden-württembergischen Gesundheitswesen um 1,9 Prozent auf rund 784.500 zugelegt. Das entspricht einem Zuwachs von rund 14.400 Stellen im Vergleich zu 2018, teilt das Statistische Landesamt mit.

Zahlen für das Corona-Jahr 2020 liegen noch nicht vor. Mit dem Zuwachs von 1,9 Prozent im Jahr 2019 liegt das Land leicht über der Zuwachsrate auf Bundesebene, die bei 1,7 Prozent liegt.

Am größten ist der Zuwachs in den Krankenhäusern

Absolut betrachtet ist der Beschäftigungszuwachs in Krankenhäusern und teilstationären Einrichtungen mit 5700 zusätzlichen Jobs (plus 2,1 Prozent) am größten ausgefallen. Die Zahl der Beschäftigten hat in Krankenhäusern mit 3,0 Prozent deutlich stärker zugelegt als etwa in der (teil-)stationären Pflege (1,1 Prozent).

In absoluten Zahlen wurden in ambulanten Einrichtungen wie Arztpraxen 4400 mehr Jobs gezählt als noch 2018. Das entspricht einem Zuwachs von 1,5 Prozent auf ingesamt 297.600 Beschäftigte. Von den 4400 Stellen entfielen allein 1600 zusätzliche Jobs auf die ambulante Pflege, die ein Wachstum von 4,4 Prozent verzeichnet.

Fast drei von vier Beschäftigten im baden-württembergischen Gesundheitswesen waren Frauen. In der ambulanten Pflege (fast 89 Prozent) und in der Pflege im Krankenhaus (84 Prozent) fällt ihr Anteil besonders hoch aus. Dagegen war im Rettungsdienst nur rund jede dritte Stelle (34,9 Prozent) von einer Frau besetzt. (fst)

Mehr zum Thema

Gesetzesinitiative geplant

Organspendezahlen in Baden-Württemberg stagnieren

Im Südwesten „Infektionswelle ungewöhnlich stark“

Mehr Ringelröteln-Fälle in der Region Tübingen und in Rheinland-Pfalz

Das könnte Sie auch interessieren
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nephrologe rät

RAS-Blocker bei Hyperkaliämie möglichst nicht sofort absetzen

Lesetipps